Webac Gesellschaft für Maschinenbau mbH

Postfach 14 66, 53864 Euskirchen
Roitzheimer Str. 180, 53879 Euskirchen
Deutschland

Telefon +49 2251 9460-0
Fax +49 2251 9460-49
info@webac-gmbh.de

Standort

Hallenplan

GIFA 2015 Hallenplan (Halle 17): Stand A41

Geländeplan

GIFA 2015 Geländeplan: Halle 17

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 05  Form- und Kernherstellung
  • 05.04  Form- und Kernherstellungszubehör
  • 05.04.01  Begasungseinrichtungen für Formen und Kerne

Begasungseinrichtungen für Formen und Kerne

  • 05  Form- und Kernherstellung
  • 05.04  Form- und Kernherstellungszubehör
  • 05.04.02  Dosiergeräte für Binder und Zusätze

Dosiergeräte für Binder und Zusätze

  • 07  Formstoffaufbereitung und Formstoffregenerierung
  • 07.01  Formstoffaufbereitung
  • 07.01.01  Formstoffaufbereitungsmaschinen und -anlagen

Formstoffaufbereitungsmaschinen und -anlagen

  • 07  Formstoffaufbereitung und Formstoffregenerierung
  • 07.01  Formstoffaufbereitung
  • 07.01.02  Formstoffmischer

Formstoffmischer

  • 07  Formstoffaufbereitung und Formstoffregenerierung
  • 07.01  Formstoffaufbereitung
  • 07.01.06  Sandkühler

Sandkühler

  • 07  Formstoffaufbereitung und Formstoffregenerierung
  • 07.01  Formstoffaufbereitung
  • 07.01.08  Sandumhüllungsanlagen (für Maskenformverfahren)

Sandumhüllungsanlagen (für Maskenformverfahren)

  • 07  Formstoffaufbereitung und Formstoffregenerierung
  • 07.02  Formstoffregenerierung, Maschinen und Anlagen
  • 07.02.01  Regenerierung tongebundener Formstoffe

Regenerierung tongebundener Formstoffe

  • 07  Formstoffaufbereitung und Formstoffregenerierung
  • 07.02  Formstoffregenerierung, Maschinen und Anlagen
  • 07.02.03  Regenerierung kunstharzgebundener Formstoffe

Regenerierung kunstharzgebundener Formstoffe

Unsere Produkte

Produktkategorie: Begasungseinrichtungen für Formen und Kerne

Cold-Box-Begasung

Nachdem die Webac-Michel Begasungsgeräte durch den Einsatz von Metallbalgdosierern vor Jahren den Standard für Begasungsgeräte festgelegt hatten, haben wir nun einen weiteren Entwicklungsschritt vollzogen. Bei den neu entwickelten GWP - Begasungsgeräten wird für die Dosierung nicht mehr ein Dosierzylinder eingesetzt, sondern eine magnetgekuppelte Zahnradpumpe und ein Durchflussmesser.


Die Zahnradpumpe fördert das flüssige Amin durch eine Ringleitung. Je nach voreingestelltem Dosiervolumen wird der Ringleitung über Dosierventil und Durchflussmesser die gewünschte Aminmenge entnommen und zum Strömungs-erhitzer geleitet. Für die exakte Dosierung wird ein Durchflussmesser mit dem Volumenstrombereich 0,005 - 0,7 l/min verwendet. Die speziell für Webac entwickelten Strömungserhitzer erlauben die bestmögliche Umwandlung des flüssigen Amins in Amingas, so dass Begasungszeit und Aminmenge genau auf den Bedarf des herzustellenden Kernes einzustellen sind und damit erheblich reduziert werden.

Die bewährte Proportionalventiltechnik erlaubt ein gezieltes Anpassen der Parameter Begasungszeit-/druck und Druckanstiegszeit. So lässt sich eine optimale Kernhärtung bei möglichst kurzer Begasungszeit erreichen. Die Begasungsgeräte sind mit einer eigenen SPS ausgerüstet, es erfolgt ein Signalaustausch mit der Kernschießmaschine, welcher die Begasung startet. Für einen umfangreicheren Datenaustausch kann die SPS mit einer Netzwerkschnittstelle ausgerüstet werden. Es ist auch möglich, die komplette Steuerung in die SPS der Kernschießmaschine zu integrieren. In diesem Fall wird das Begasungsgerät auf Klemmen verdrahtet ausgeliefert. Duckanstiegs- und Spülzeit können am Bediengerät des Begasungsgerätes eingegeben werden oder alternativ über Datentransfer von der SPS der Kernschießmaschine übergeben werden.


Die Begasungsgeräte vom Typ GWP sind mit 8 kW und 12 kW Heizleistung erhältlich, sodass Kerne bis zu 120 kg optimal begast werden können. Neben den neuen Geräten bleiben ein Teil der altbewährten Begasungsgeräte im Programm, um den Anwendern eine günstige Alternative bieten zu können.

↓ Begasungsgerät GWP 150-12

Mehr Weniger

Produktkategorie: Dosiergeräte für Binder und Zusätze

Bindemittel-Dosierung

Die Wirtschaftlichkeit der Kernfertigung hängt unter anderem von der genauen Bindemittel-Dosierung ab. Bei unseren Anlagen erfolgt die Dosierung mit pneumatisch betätigten Dosierzylindern. Hierbei besteht die Möglichkeit, entweder über Näherungsschalter fest eingestellte oder über ein Wegmesssystem freiwählbare Mengen zu dosieren. Bei sehr hoher Wiederholgenauigkeit erreichen wir eine Dosiergenauigkeit besser 0,5 % vom Skalenendwert.


In Abhängigkeit von den zu dosierenden Flüssigkeiten werden die Dosierzylinder aus Aluminium, Edelstahl oder Glas gefertigt. Als Dichtungsmaterial wird umwelt-freundliches, recycelbares PTFE eingesetzt.


Durch die eingesetzten Bindersysteme und die Chargengröße werden die Dosierautomaten in verschiedenen Ausführungen geliefert. Es sind Dosierzylinder in Größen von 100 cm³ bis 14.000 cm³ lieferbar.


Zur Bindemitteldosierung gehört natürlich auch die Bevorratung der Bindemittel. Wir bieten hierfür Wechselfass- wie auch Wechselcontainerstationen an. Die Binderdosierautomaten können je nach baulicher Gegebenheit direkt an die Container-/Fasslager angeschlossen oder über Pumpen und Pufferbehälter versorgt werden. Die Ausführung der Stationen erfolgt entsprechend Wasserhaushaltsgesetz § 19 l WHG. Die Auffangwannen sind TÜV abgenommen.

↓Containerlager mit Bindemitteldosierautomat

Mehr Weniger

Produktkategorie: Formstoffaufbereitungsmaschinen und -anlagen

Optimaler Guss benötigt guten Sand

Für die Qualität der Gussstücke ist neben einer guten Formmaschine die Qualität des Sandes ausschlaggebend.


Die Sandaufbereitung dient der:
• Bereitstellung der erforderlichen Sandmenge
• Aussiebung der Knollen und metallischen Verunreinigungen
• Homogenisierung des Altsandes
• Auffrischung des Sandes entsprechend der Belastung durch den Gießprozess
• Exakte Zugabe von Neusand, Bentonit, Kohlenstaub und Filterstaub, sowie der Zugabe von Wasser zum Kühlen und Befeuchten

Nach den Vorgaben des Kunden und den Prozessanforderungen erstellen wir ein individuelles Anlagenlayout. Gemeinsam mit dem Kunden wird der Vorschlag diskutiert und seinen Wünschen angepasst. Das Ergebnis ist eine maßgeschneiderte und optimale Anlagenauslegung.

Alle Kernteile der Sandaufbereitung, wie Altsandkühler, Formsandmischer oder Polygonsieb werden in unserem Hause produziert. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass alle Erkenntnisse aus der Fertigung und die Betriebserfahrung unserer Kunden in eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produkte einfließen.

Schon während der Montage wird das Kundenpersonal durch unsere erfahrenen Fachkräfte in die Funktion und den Aufbau der Anlagen eingewiesen. Zusätzlich findet während der Inbetriebnahme eine intensive Schulung statt.

Nach Abnahme der Anlage, stehen die Webac Mitarbeiter auch weiterhin für technische Unterstützung zur Verfügung. Zusätzlich unterstützen wir unsere Kunden durch einen schnellen und flexiblen Ersatzteilservice.

↓Schematischer Aufbau einer Sandaufbereitung:
1 Polygonsieb
2 Zwischenbunker
3 Altsandkühler WASK
4 Becherwerk
5 Altsandbunker
6 Neusandbunker
7 Zuschlagstoffbevorratung
8 Bindemittelwaage/-injektion
9 SPEEDMULLOR
10 Schaltschrank

Mehr Weniger

Produktkategorie: Formstoffmischer

Der Webac Sandmischer

Gut aufbereiteter Formsand entsteht nur, wenn Sand, Wasser, Bentonit sowie weitere Zuschlagstoffe optimal vermischt werden. Jedes Sandkorn muss mit Bentonit umhüllt sein.


Die Vorteile des Webac Sandmischers sind:
• effektive Dosierung der Zuschlagstoffe
• optimale Wasserzugabe über den Schleißboden
• Zugabe der Zuschlagstoffe (Bentonit, Kohlenstaub, Neusand etc.) mittels Bindmittelinjektion in das Sandbett
• schonende Behandlung der Sandkörner durch knetende Aufbereitung

Durch den Einsatz einer Gummifutterauskleidung im Mischer und der knetenden Arbeitsweise der ebenfalls gummierten Mischläufer wird eine optimale Bentonitumhüllung der Sandkörner erreicht. Diese Art der Aufbereitung ist äußerst schonend. Die am Kreuzkopf befestigten Schaufeln gewährleisten eine effektive Durchmischung des Sandes.

Wirtschaftlichkeit ist das Maß aller Dinge

Die Vorteile des Webac Sandmischers spiegeln sich nicht nur in Schnelligkeit, Effizienz und erzielter Sandqualität wieder, sondern auch in seiner Wirtschaftlichkeit. Das zeigt sich bereits im Aufbau des Mischers. Er wurde so konstruiert, dass alle Wartungsarbeiten schnell und einfach durchgeführt werden können. Die Mischerwand ist im Bereich der höchsten Beanspruchung mit einem Gummifutter ausgekleidet, die Mischläufer besitzen Gummiringe. Um die Haltbarkeit des Mischers zu erhöhen, bestehen viele Maschinenteile aus Guss. Nur ein Motor, ein Getriebe und ein sich drehender, zentraler Kreuzkopf sorgen für Robustheit im Betrieb und minimalen Wartungsaufwand. Mischleistungen von bis zu 140t/h pro Mischer machen den Webac Sandmischer zu einem Formsandmischer von überzeugender Wirtschaftlichkeit.

↓Webac Sandmischer WSM

Mehr Weniger

Produktkategorie: Sandkühler

Altsandkühler

Neben dem Webac Sandmischer ist der Altsandkühler eine Kernkomponente der Sandaufbereitung. Die Formsandfeuchte und -temperatur sind entscheidende Kriterien für das Formverhalten des Sandes. Im Altsandkühler findet die Temperaturreduzierung statt. Außerdem wird eine optimale Sandfeuchte für die Reaktivierung in den Altsandbunkern eingestellt.

Um das zu erreichen, laufen im Kühler unterschiedliche Vorgänge ab:
• Transport und Durchmischung des Sandes
• Befeuchtung des Sandes
• Verdampfung des Kühlwassers
• Absaugung des Wasserdampfes

Chargenkühler WAC

Einen Meilenstein in der Weiterentwicklung der Sandaufbereitung stellt der patentierte Chargenkühler von Webac dar. Neben der hohen Kühlleistung, bietet er den Vorteil der frühzeitigen Bentonitzugabe. Vor Beginn des Kühlzyklus wird der Altsand in zwei Waagen verwogen. Mit Hilfe von Form- und Giessparametern und des ermittelten Sandgewichts wird die zuzugebende Bentonitmenge ermittelt. Der Kühlprozess unterteilt sich in zwei Phasen. Während der ersten Phase wird der Sand gekühlt. Nach Ablauf der Kühlzeit beginnt die zweite Phase. Die Luftzuführung wird auf ein Minimum gedrosselt und zwei Bindemittelinjektionen blasen das Bentonit in das Sandbett. Gleichzeitig startet die Untermischzeit. Nach Öffnen der beiden großen Entleerungstüren und vollständiger Entleerung des Chargenkühlers ist der Kühlzyklus beendet.


Durchlaufkühler WASK


Der Altsandkühler vom Typ WASK ist für den kontinuierlichen Betrieb konzipiert. Die Kühlung erfolgt zum überwiegenden Teil durch Verdunstung des Kühlwassers. Der entstandene Wasserdampf wird mit der Kühlluft aus dem Kühler abgeführt. Die Kühlluft wird durch große Öffnungen in der Kühlerwanne unterhalb des Sandbettniveaus eingeblasen. Der Sand fluidisiert und es entsteht eine große Verdunstungsoberfläche. Um den Austrag von Feinanteilen zu minimieren, ist bei der Kühlerkonstruktion großer Wert auf niedrige Luftgeschwindigkeiten gelegt worden.

↓Durchlaufkühler WASK

Mehr Weniger

Produktkategorie: Sandumhüllungsanlagen (für Maskenformverfahren)

Planung und Beratung, die Säulen des Erfolgs

Der weltweite Einsatz von Webac Anlagen dokumentiert und unterstreicht den Erfolg unserer Anlagenkonzepte. Konzepte, die zur Philosophie wurden und bei ihrer Umsetzung auf folgende Säulen bauen:
• Langelebigkeit durch Qualität aller Komponenten
• Flexibilität in der individuellen Lösungsfindung
• Konsequenz bei der praxisbezogenen Entwicklung
• Kompetenz in der Beratung und Betreuung auch nach Inbetriebnahme der Anlagen

Durch Forschung, Entwicklung und jahrelange Praxis hat sich das Grundprinzip der Sandumhüllung perfekt bewährt. Spezielle Kundenwünsche und verschiedenste Aufgabenstellungen aus der Produktion zeigen, wie wichtig es ist, jede Umhüllungsanlage flexibel zu konzipieren und den speziellen Anforderungen anzupassen.

Beginnend bei der Gebäudefrage – Neubau oder schon vorhandene Hallen – über Verfahrensweisen und Abläufe für verschiedene Sande, bis zur Frage, ob die Umhüllungsanlage eine Sorte Quarzsand, unterschiedlicher Sande oder sogar Zirkon- oder Chromitsande verarbeiten soll. Das gleiche gilt für die Harze. Werden nur ein oder mehrere Harze oder eventuell eine Vermischung von unterschiedlichen Harzen benötigt? Wie auch immer die Aufgabenstellung formuliert wird: Die Anlagen werden immer entsprechend der Kundenwünsche konzipiert und realisiert.

Der Verfahrensablauf

Zunächst wird der Rohsand im Sanderhitzer auf die exakte Prozesstemperatur erwärmt. Der Sanderhitzer arbeitet dabei im Takt mit den Mischern. So erreicht der Sand seine Verarbeitungstemperatur, sobald der Mischer für die Aufnahme einer neuen Charge bereit ist.

Sande und Harze werden in den Mischer eingebracht und innerhalb weniger Sekunden gleichmäßig vermischt. Während dieses Vorganges nimmt das Harz Wärme vom Sand auf und beginnt zu schmelzen. Bei der Schmelzumhüllung wird eine gleichmäßige Harzhülle auf jedes einzelne Sandkorn aufgetragen. Anschließend wird als Härter in Wasser gelöstes Hexamethylentetramin oder bei der Verwendung von Flüssigharzen Calciumstearat zugegeben. Zur Kühlung kann Luft durch das Sandbett geblasen werden. Entsprechend des Kühlbedarfes kann zusätzlich reines Wasser – dosiert über einen Wasserzähler – in den Mischer gegeben werden. Durch die sofort einsetzende Verdampfung des Wassers erfolgt eine schnelle Abkühlung des Sandes, wodurch unerwünschte Reaktionen von Harz und Härter vermieden werden. Bevor der Sand den Mischer verlässt, wird automatisch Calciumstearat entsprechend der gewählten Rezeptur dem Sand beigemengt. Hierdurch wird die Fließfähigkeit des Sandes erhöht.


Nachdem der eigentliche Umhüllungsprozess im Mischer beendet ist, wird die Sandcharge auf das Kreisschwingsieb entleert. Vorhandene Sandknollen werden bis auf Sandkorngröße verkleinert und der Sand in den Fließbettkühler geleitet. Im Fließbettkühler wird der umhüllte Sand letztendlich auf Lagertemperatur heruntergekühlt. Je nach Bedarf ist es möglich ein Feinsieb nachzuschalten.

↓Sanderhitzer SPH

Mehr Weniger

Produktkategorie: Regenerierung tongebundener Formstoffe

Mechanische Regenerierung

Sowohl bei der mechanischen als auch der thermischen und mehrstufigen Regenerierung muss der Altsand durch Brechen, Sieben, Trocknen und Kühlen aufbereitet werden. Für die mechanische Regenerierung eignet sich hervorragend der KGT-Jet-Reclaimer. Der Jet-Reclaimer arbeitet nach dem Prinzip der Luft-strahlreibung.

Die Verfahrensschritte sind:
• Trocknen / Verspröden (soweit erforderlich)
• Reinigung durch Korn-an-Korn-Reibung
• Sichtung und Kühlung

Der Jet-Reclaimer ist so aufgebaut, dass die durch den Düsenboden eingeblasene Luft den Sand fluidisiert. Gleichzeitig wird er gesichtet. Bei Bedarf wird die Luft auf ca. 400 °C erwärmt und kann zur Trocknung und Versprödung der Binderhüllen genutzt werden. In dem zentral angeordneten Blasrohr mit der darunterliegenden Düse und der über dem Blasrohr angeordneten Reibglocke entsteht ein wirbelndes Luftsandgemisch, in der eine intensive Kornabreinigung stattfindet.

Die Haupteigenschaften des Jet-Reclaimer sind:
• der chargenweise Betrieb
• hohe Reinigungsleistung bei geringer Kornzerstörung
• keine bewegten Teile im Sand und somit geringer Verschleiß
• mehrere Verfahrensschritte in einem kompakten Gerät

In Abhängigkeit von der zu regenerierenden Sandmenge kann der Jet-Reclaimer in ein- oder mehr- Rohrausführung geliefert werden.

↓Mini Jet Versuchsanlage

Mehr Weniger

Produktkategorie: Regenerierung kunstharzgebundener Formstoffe

Mechanische Regenerierung / Thermische Regenerierung

Mechanische Regenerierung


Sowohl bei der mechanischen als auch der thermischen und mehrstufigen Regenerierung muss der Altsand durch Brechen, Sieben, Trocknen und Kühlen aufbereitet werden. Für die mechanische Regenerierung eignet sich hervorragend der KGT-Jet-Reclaimer. Der Jet-Reclaimer arbeitet nach dem Prinzip der Luft-strahlreibung.

Die Verfahrensschritte sind:
• Trocknen / Verspröden (soweit erforderlich)
• Reinigung durch Korn-an-Korn-Reibung
• Sichtung und Kühlung

Der Jet-Reclaimer ist so aufgebaut, dass die durch den Düsenboden eingeblasene Luft den Sand fluidisiert. Gleichzeitig wird er gesichtet. Bei Bedarf wird die Luft auf ca. 400 °C erwärmt und kann zur Trocknung und Versprödung der Binderhüllen genutzt werden. In dem zentral angeordneten Blasrohr mit der darunterliegenden Düse und der über dem Blasrohr angeordneten Reibglocke entsteht ein wirbelndesLuftsandgemisch, in der eine intensive Kornabreinigung stattfindet.

Die Haupteigenschaften des Jet-Reclaimer sind:
• der chargenweise Betrieb
• hohe Reinigungsleistung bei geringer Kornzerstörung
• keine bewegten Teile im Sand und somit geringer Verschleiß
• mehrere Verfahrensschritte in einem kompakten Gerät

In Abhängigkeit von der zu regenerierenden Sandmenge kann der Jet-Reclaimer in ein- oder mehr- Rohrausführung geliefert werden.

Thermische Regenerierung


Die Thermischen Regenerierungen werden vorzugsweise für organisch gebundene Altsande eingesetzt. Der speziell für diese Anwendungen von uns entwickelte Wirbelschichtofen und der Wirbelschichtkühler haben sich im Gießereibetrieb vielfach bewährt. Die Wirbelschicht-Technik erlaubt eine optimale Wärme-übertragung, eine schonende Sandbehandlung bei optimaler Regeneratqualität und hoher Sandausbringung. Durch die eingesetzte Wärme- rückgewinnung und eine präzise, dem Prozess angepasste Temperatursteuerung wird ein niedriger Energieverbrauch erreicht, was die Wirtschaftlichkeit der Anlage fördert.


Die patentierte Ofenniveau- und Sandentnahmeregelung garantiert eine gleichmäßige Behandlungszeit und einen definierten Durchlauf des einzelnen Sandkorns durch den Ofen.


Eine weitere Anwendung der Sandregenerierung ist die Rückgewinnung von furanharzgebundenen Sanden. Im Zusammenhang mit unseren Durchlaufmischern bieten wir komplette Systeme von der Herstellung von Furanharzformen, über die Ausschlagroste bis zur Regenerierung und dem erneuten Einsatz der Regeneratsande an. Nach genauer Analyse der Kundensituation werden die Furansandregenerierungen ausgelegt und maßgeschneidert ausgeführt. Neben der Effektivität der Regenerierung spielt die Umweltverträglichkeit eine große Rolle. Das beginnt bei dem ökonomischen Einsatz der benötigten Energien, geht über die hohe Sandausbringung des Regenerierprozesses und endet bei der Reduzierung aller entstehenden Emissionen, sei es Staub oder Lärm.

↓Thermische Sandregenerierung

Mehr Weniger

Über uns

Firmenporträt

Die Wurzeln des heute weltweit agierenden Unternehmens gehen bis ins Jahr 1931 zurück, als in Stockholm die Firma AB Westin & Backlund gegründet wurde. Die wachsende Nachfrage nach Formmaschinen und kompletten Anlagen führte 1963 zur Gründung einer deutschen Tochterfirma mit Sitz in Euskirchen, der Webac Gesellschaft für Maschinenbau mbH. Nachdem sich die Gründerfamilien schrittweise aus der Firma zurückgezogen haben, befindet sich die Webac GmbH heute vollständig im Besitz der Webac Holding AG, München.


Zur Ergänzung der Produktpalette wurde 1993 die Firma Michel übernommen. Durch diesen Zukauf gelang der Webac eine erhebliche Marktstärkung im Bereich Kernsandaufbereitung und Begasungstechnik. Gleiche Ziele wurden mit der Übernahme der KGT im Jahr 1995 verfolgt. Neben dem Wissen um die Sandaufbereitung stehen den Kunden nun auch das komplette Know-how der Sandregenerierung zur Verfügung. Zusätzlich zu der bisherigen Produktpalette bietet Webac seit einiger Zeit erfolgreich Legierungsmitteldosiereinrichtungen für Schmelzbetriebe an.


In Abhängigkeit von den Kundenwünschen und –Möglichkeiten, bieten wir Unterstützung zu allen Projektstufen, von der Projektanalyse über Durchführbarkeitsstudien bis hin zu Projektrealisierung inklusive Lieferantenauswahl, Lieferungen, Montage und Inbetriebnahme. Wir setzen auf eine kompetente Beratung mit dem Ziel, maßgeschneiderte Lösungen präsentieren zu können. Diese Lösungen werden entsprechend der Vorgaben mit größter Sorgfalt und Sachverstand umgesetzt. Unser Ziel ist es, unseren Kunden alles aus einer Hand zu bieten, das bezieht sich sowohl auf unsere Dienstleistungen Beratung, Planung und Ausführung, wie auch auf die angebotenen Maschinen und Anlagen. Alle von uns angebotenen Maschinen und Hauptkomponenten von Anlagen sind unsere eigenen Konstruktionen und werden in unseren Werkstätten gebaut. Auch nach der Aufragsabwicklung stehen wir unseren Kunden weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.


Um die Qualitätsstandards, die sowohl für die internen Prozesse wie für die Produkte seit vielen Jahren gelten, zu dokumentieren ist die Webac seit 2002 nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Als Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter mit AEO Zertifikat bedienen wir den internationalen Markt.

Zur Webac gehören heute vier Standorte, das Stammhaus in Euskirchen, eine Fertigung für Kernsandanlagen in Radofzell am Bodensee, Webac S.R.O. in Pribram (Tschechische Republik) als Lieferant für Stahlbaukomponenten und Webac Maskin in Stockholm als Verkaufsniederlassung für den skandinavischen Raum.

Mehr Weniger

Unternehmensdaten

Umsatz

10-49 Mio US $

Exportanteil

max. 25%

Anzahl der Beschäftigten

20-49

Gründungsjahr

1963