Rösler Oberflächentechnik GmbH

Vorstadt 1, 96190 Untermerzbach
Deutschland

Telefon +49 9533 924-0
Fax +49 9533 924-300
info@rosler.com

Standort

Hallenplan

GIFA 2015 Hallenplan (Halle 16): Stand G40

Geländeplan

GIFA 2015 Geländeplan: Halle 16

Ansprechpartner

Müller Barbara

Abteilungs-/Gruppenleiter
Marketing, Vertrieb, Werbung, PR

Vorstadt 1
96190 Untermerzbach, Deutschland

Telefon
09533 924 802

Fax
09533 924 300

E-Mail
b.mueller@rosler.com

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 10  Gießmaschinen und Gießeinrichtungen
  • 10.03  Peripheriegeräte und Hilfsstoffe für das Druckgießen (Druckgießformen siehe unter 17.03.01)
  • 10.03.07  Entgratmaschinen für Druckguß
  • 11  Ausleeren, Putzen, Rohgußnachbehandlung
  • 11.01  Ausleeren
  • 11.01.04  Entkerneinrichtungen

Entkerneinrichtungen

  • 11  Ausleeren, Putzen, Rohgußnachbehandlung
  • 11.02  Strahlanlagen
  • 11.02.01  Druckluft-Strahlanlagen

Druckluft-Strahlanlagen

  • 11  Ausleeren, Putzen, Rohgußnachbehandlung
  • 11.02  Strahlanlagen
  • 11.02.02  Schleuderrad-Strahlanlagen
  • 11  Ausleeren, Putzen, Rohgußnachbehandlung
  • 11.02  Strahlanlagen
  • 11.02.03  Naßstrahlanlagen

Naßstrahlanlagen

  • 11  Ausleeren, Putzen, Rohgußnachbehandlung
  • 11.04  Trenn- und Entgrateinrichtungen
  • 11.04.01  Entgratmaschinen
  • 11  Ausleeren, Putzen, Rohgußnachbehandlung
  • 11.05  Schleifmaschinen und Zubehör
  • 11.05.06  Schleiftechnik, sonstige

Schleiftechnik, sonstige

  • 12  Oberflächenbehandlung
  • 12.06  Oberflächenbehandlungsanlagen

Oberflächenbehandlungsanlagen

  • 22  Umweltschutz und Entsorgung
  • 22.02  Abwasserreinigungsanlagen

Abwasserreinigungsanlagen

  • 22  Umweltschutz und Entsorgung
  • 22.10  Wasseraufbereitungsanlagen

Unsere Produkte

Produktkategorie: Entgratmaschinen für Druckguß

Linienfertigung mit integrierter Durchlauf-Gleitschliffanlag

Anspruchsvolle Druckgussteile schonend entgraten

Für eine neue Druckgusslinie konzipierte Rösler die voll integrierte Durchlauf-Gleitschliffanlage R 780/2E-LR-So. Die Bestückung erfolgt automatisch im 20 Sekunden-Takt.

Die 1951 gegründete Julius Schüle Druckguss GmbH hat sich auf die Produktion von Präzisions-Druckgussteilen aus Aluminiumlegierungen für die Automobilindustrie sowie die Bereiche Pneumatik und Gasheiztechnik spezialisiert. Eine Erweiterung des Produktionsspektrums machte am Stammsitz in Schwäbisch Gmünd eine neue Gießlinie erforderlich. Gefertigt werden Motorträger mit eingegossener Stahlachse. Dies stellt nicht nur an das Gießen, sondern auch an die folgenden Prozesse hohe Anforderungen. Weshalb die Gleitschliffanlage maßgeschneidert darauf ausgelegt ist: „Einerseits ist eine sehr schonende Einzelteilbearbeitung erforderlich, bei der Kanten entschärft und Oberflächenunebenheiten egalisiert werden. Andererseits sind kurze Prozesszeiten einzuhalten, die einen hohen Durchsatz im vollautomatischen Dreischichtbetrieb ermöglichen“, präzisiert Herbert Nowak, Produktionsleiter bei Julius Schüle Druckguss die Anforderungen.

Anlage und Bearbeitungsmedien perfekt abgestimmt

Diesen Spagat meisterte Rösler mit dem Anlagenkonzept Long Radius R 780/2E-LR-So, das optimal in die Gießlinie bei Schüle integriert wurde. „Aufgrund der hohen technischen Kompetenz des Vertriebs und der guten Erfahrungen mit bereits vorhandenen Anlagen gehört Rösler zu unseren Vorzugslieferanten“, begründet Herbert Nowak die Entscheidung.

Mit einer Arbeitsbeckenbreite von 350 mm und einer Arbeitskanallänge von ca. 6000 mm bietet die Long Radius intensive Gleitschliffbearbeitung im Durchlaufverfahren bei gleichzeitig kompakter Bauform und geringer Stellfläche. Die für den Prozess bestimmten Bearbeitungsmedien (Schleifkörper und Compound) wurden bei Versuchen im Rösler-Technikum genau abgestimmt.

Beschickung im 20-Sekunden-Takt

Die Teile kommen über ein Förderband von der Gießzelle. Ein Roboter lokalisiert die Gussteile über eine Bildverarbeitung, platziert sie lagerichtig in der Entgratpresse und entnimmt sie wieder. Anschließend beschickt der Roboter die Gleitschliffanlage im 20-Sekunden-Takt. Die spezielle Bauform des Arbeitsbehälters gewährleistet eine sehr gute Werkstückeinbettung in die Schleifkörpermasse bei gleichzeitig optimiertem Umwälzverhalten. Dies sichert das sehr gute Bearbeitungsergebnis bei nur maximal 10 Minuten Durchlaufzeit.

Ebenso schonend wie die Eingabe und die Bearbeitung erfolgen die Separierung und der Austrag. Hier sorgt ein spezielles Separiersieb mit Zwangsführung der Teile für eine effektive Trennung von Werkstücken und Schleifkörpern. Anschließend gelangen die schöpfenden Aluminium-Gussteile zu einer kameraüberwachten Wendestation, in der sie optimal für den folgenden Durchlauf-Reinigungsprozess positioniert werden.

Wasseraufbereitung inklusive

Das Prozesswasser der Gleitschliffanlage führt Julius Schüle Druckguss im Kreislauf. Die Aufbereitung erfolgt mit einer kompakten, halbautomatischen Zentrifuge Z 800 HA. Mit einer Beschleunigungsleistung bis 2.000-g bietet sie eine hohe Abscheideleistung. Auch sehr kleine und leichte Partikel setzen sich an der Rotorwandung als Schlamm ab, der sich einfach manuell aus dem Korb entnehmen lässt.

„Die neue Gleitschliffanlage ermöglicht nicht nur ein optimales Bearbeitungsergebnis in der vorgegebenen Taktzeit, sondern sorgt durch ihre Konzeption auch für eine sehr schonende Behandlung der Teile“, berichtet Herbert Nowak zufrieden.

Mehr Weniger

Produktkategorie: Schleuderrad-Strahlanlagen

Rösler Gamma® 400 G

Neue, universell einsetzbare Strahlturbine für die kostenoptimierte Oberflächenbearbeitung

Rösler Gamma® 400 G – höhere Strahlleistung, Standzeit und Wartungsfreundlichkeit

Unabhängig vom Herstellungsverfahren zählt das Strahlen der Oberflächen in der Metallverarbeitung zu den unverzichtbaren Fertigungsschritten. Mit der neuen Gamma® 400 G, erstmals präsentiert an der GIFA Düsseldorf, hat Rösler eine universell einsetzbare Strahlturbine entwickelt, die für einen kostenoptimierten Strahlprozess sorgt. Denn im Vergleich zu herkömmlichen Standardturbinen lässt sich mit der Gamma® 400 G eine mindestens doppelte Standzeit und eine höhere Strahlleistung erzielen – und das bei signifikant reduziertem Wartungsaufwand.

Markantes Merkmal der Gamma® 400 G sind die in Y-Form gestalteten Wurfschaufeln. Aus dieser speziellen Geometrie resultieren die entscheidenden Vorteile der zum Patent angemeldeten Strahlturbine. Durch einfaches Drehen der Arbeitsfläche lassen sich beide Seiten der Wurfschaufel nutzen. Die dadurch erzielte, doppelt so lange Standzeit, verringert immens die Ersatzteilkosten.

Schneller und einfacher Wurfschaufelwechsel

Bei konventionellen Zweischeiben-Strahlturbinen erfordert der Wechsel der Wurfschaufeln einen hohen Demontageaufwand: Erst nachdem Vorbeschleuniger und Dosierer ausgebaut sind, kann die alte Wurfschaufel gelöst, nach innen herausgezogen und eine neue eingesetzt werden. Nicht so bei der optimierten, neu konzipierten Gamma®-Turbine. Hier lässt sich die Fixierung der Wurfschaufel direkt nach dem Entfernen des Wartungsdeckels lösen und sie kann einfach nach außen herausgenommen werden. Dieser schnelle Wurfschaufelwechsel sorgt in Verbindung mit der insgesamt optimierten Zugänglichkeit zu allen verschleißanfälligen Bauteilen der Strahlturbine für eine einfachere und zeitsparendere Wartung. Dies erhöht die Anlagenverfügbarkeit und trägt zu reduzierten Betriebskosten bei.

15 bis 20 Prozent höhere Strahlleistung

Ein weiteres Plus des speziellen Wurfschaufel-Designs ist der höhere Wirkungsgrad. Die gekrümmten Wurfschaufeln der Gamma® 400 G ermöglichen im Gegensatz zu gerade ausgerichteten Schaufeln eine sehr flüssige Bewegung des Strahlmittels. Diese führt bei identischem Durchmesser und gleicher Drehzahl der Turbine zu einer effektiveren Beschleunigung des Strahlmittels und damit zu einer höheren Abwurfgeschwindigkeit. Daraus resultiert eine um 15 bis 20 Prozent erhöhte Strahlleistung, durch die sich bei vielen Aufgaben kürzere Strahlzeiten ergeben.

Flexibel in Antriebsleistung und Strahlmitteldurchsatz

Mit einem Durchmesser von 400 mm, Antriebsleistungen von 11 bis 30 kW und einem Strahlmitteldurchsatz von bis zu 400 kg/min passen sich die neuen Strahlturbinen praktisch allen Aufgabenstellungen an. Gefertigt werden die Wurfschaufeln der Gamma® 400 G in einem optimierten Herstellungsprozess. Er ermöglicht, eine verschleißfestere Ausführung der Komponenten aus Werkzeugstahl.

 

 

Mehr Weniger

Produktkategorie: Schleuderrad-Strahlanlagen

Hängebahn-Strahlanlage in spezieller Gießerei-Ausführung

Den harten Bedingungen beim Entkernen gewachsen

Für das Entkernen unterschiedlicher Pumpenteile aus Grauguss investierte Bobruisk Machine Building Plant in die Hängebahn-Strahlanlage RHBE 27/32-F von Rösler. Ausschlaggebend dabei war die spezielle Gießerei-Ausführung, welche reduzierter Verschleiß und damit hohe Wirtschaftlichkeit und Anlagenverfügbarkeit auszeichnet.

Teile aus Eisenguss entkernen – eine Aufgabe, die besondere Anforderungen an die Strahlanlage stellt. Denn der abrasive Sand verursacht erhöhten Verschleiß an verschiedenen Anlagenteilen allen voran Strahlkammer und Turbinen. Die Folge sind hohe Betriebskosten und eine eingeschränkte Anlagenverfügbarkeit.

Beide Aspekte spielten auch für die Bobruisk Machine Building Plant eine Rolle als es im Zuge der Gießerei-Modernisierung um die Investition in eine neue Strahlanlage ging. Das weißrussische Unternehmen ist der größte Hersteller von Spezialpumpen für die Ölraffination, Petrochemie, den Stahl- und Bergbau sowie weitere Bereiche in den GUS-Staaten. Die Pumpenteile werden aus Grauguss und Stahl gefertigt und nach dem Gießen innen und außen gestrahlt.

Mit angepasstem Gießerei-Anlagenkonzept überzeugt

Die Strahlanlage schrieb Bobriusk in einem Tenderverfahren aus, an dem acht Anlagenbauer teilnahmen. Entschieden hat sich der Pumpenhersteller für die Hängebahnstrahlanlage RHBE 27/32-F von Rösler. Ausschlaggebend dafür war das Preis-/Leistungsverhältnis. Dabei stellt die spezielle Gießerei-Ausführung mit optimiertem Verschleißschutz ein wesentliches Kriterium dar. Dazu zählt beispielsweise, dass das aus 10 mm Manganstahl gefertigte Gehäuse der Strahlkammer im seitlichen Strahlbereich über Manganstahlplatten in gleicher Stärke verfügt. Der besonders belastete, zentrale Strahlbereich ist durch 25 mm starke Hartguss-Platten vor Verschleiß geschützt. Alle Verschleißschutzplatten mit neuartigem Befestigungssystem (ohne zusätzliche Befestigungselemente) überlappen sich nach dem „Dachziegelprinzip“ komplett spaltfrei, so dass ein optimaler Schutz des Maschinengehäuses gewährleistet ist.

Das Gießerei-Anlagenkonzept ermöglicht eine flexible Auswahl der Turbinen. Die Pumpenteile von Bobruisk werden einzeln oder in Charge mit einem maximalen Gewicht von fünf Tonnen mit vier Turbinen des Typs Hurricane H 42 mit je 22 kW Antriebsleistung

gestrahlt. Zum Einsatz kommen häufig aber auch Rösler Long Life Hochleistungsturbinen Gamma. Sie werden aus Hartmetall gefertigt und erzielen dadurch eine bis zu 16-fach längere Standzeit. Mit Hilfe von Muschelschiebern lässt sich die Strahlmittelzufuhr einfach teile-/chargenspezifisch anpassen. Ein spezielles Programm zum Entkernen/Entsanden ermöglicht es, die Turbinen der Reihe nach zuzuschalten, so dass der Sand schichtweise abgetragen und somit nach und nach der Strahlmittelaufbereitung zugeführt wird.

Strahlmittelaufbereitung mit bis 99,7% Abscheidegrad

Ein weiteres Ausstattungsmerkmal der RHBE 27/32-F ist die auf einen Sandanteil von bis zu 20 Prozent angepasste Strahlmittelaufbereitung. Das Strahlmittel-Sandgemisch wird zunächst durch eine Vibrationsrinne von groben Verschmutzungen befreit. Anschließend läuft es über zwei breite Magnetwalzen, wobei ein ausgeklügeltes Leitsystem das Feingemisch über die gesamte Walzenbreite verteilt. Es entsteht somit ein sehr dünner Strahlmittelvorhang. In Kombination mit der hohen Anzugskraft der in den Walzen integrierten Elektromagnete wird so ein Abscheidegrad von bis zu 99,7 Prozent erreicht. Der hohe Sandaustrag aus dem Strahlmittelkreislauf trägt entscheidend zur Minimierung von Verschleiß bei.

Das Filtersystem der Luftaufbereitung ist mit Spezial-Filterpatronen ausgestattet, die eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Sand aufweisen. Es wird dadurch eine deutlich längere Standzeit erzielt. Der Reststaubgehalt liegt bei weniger als 1 mg/m3 Luft.

Mehr Weniger

Produktkategorie: Entgratmaschinen

Effizientes Oberflächenfinish von Antriebselementen

Strahlend auf Touren kommen

Maßgeschneidert konzipierte und automatisierte Strahlsysteme ermöglichen die gezielte Bearbeitung von Powertrain-Bauteilen wie Motorblöcke, Kurbelwellen und Zylinderköpfe bei hohen Qualitätsansprüchen.

Downsizing und Leichtbau – zwei Schlagworte, die wesentliche Trends in der Automobilindustrie beschreiben. Daraus resultieren sehr hohe Anforderungen an die Oberflächenqualität von Antriebskomponenten, gleichzeitig ist eine höhere Fertigungseffizienz gefordert. Namhafte Automobilhersteller und Zulieferer nutzen deshalb für das Strahlen von Motorblöcken und Zylinderköpfen kundenspezifisch entwickelte, in Fertigungslinien integrierte, Strahllösungen von Rösler.

Bis ins kleinste Detail angepasst

Bei einem weltweit tätigen Hersteller von Zylinderköpfen und Motorblöcken aus Aluminiumguss ist eine Wendekammerstrahlanlage RWK für das Reinigungsstrahlen und Entgraten im Einsatz. Die Anlage verfügt über zwei Kammern, so dass das Be- und Entladen parallel zum Strahlprozess erfolgen kann. Die zu bearbeitenden Motorblöcke werden über ein Zuführband in definierter Position zur Anlage transportiert. Dort übernimmt ein Roboter das Werkstück, platziert es positionsgenau in der Strahlkammer und entnimmt dieses wieder nach dem Strahlprozess. Mit einer gezielten Rüttelbewegung wird restliches Strahlmittel aus dem Motorblock entfernt, um ihn anschließend wieder definiert für den nächsten Prozess auf dem Transportband abzulegen. Eine weitere Strahlanlage vom Typ RDV nutzt das Unternehmen für das Nachstrahlen geometrisch komplexer Bauteilbereiche, beispielsweise mit Hinterschneidungen. Das mit zwei Rösler Long Life Hochleistungsturbinen Gamma 330 (11 kW Antriebsleistung) ausgestattete System ist für das gleichzeitige Strahlen von zwei Motorblöcken ausgelegt, die sich während des Strahlprozesses drehen. Beschickung und Entnahme erfolgen ebenfalls mit Robotern.

Ein chinesisches Unternehmen strahlt aus Aluminiumguss gefertigte Motorblöcke mit vier voll in die Fertigungslinie integrierten Anlagen auf Basis des Roboblaster-Konzepts - einer für unterschiedliche strahltechnische Bearbeitungsverfahren vom Entgraten, Entsanden bis zum Verdichtungsstrahlen (Kugelstrahlen) einsetzbaren Kombination aus Strahlanlage und 6-Achs-Roboter. Diese Systeme sind mit Hurricane® Turbinen mit 15 kW Antriebsleistung ausgestattet. Jede Anlage ist mit einem eigenen Roboter ausgestattet, der, nach Beendigung des Strahlprozesses, die Werkstücke automatisch von Strahlmittel befreit. Die erzielte Taktzeit liegt bei weniger als 30 Sekunden.

Bei einem deutschen Automobilhersteller lautete die Aufgabenstellung partielles Reinigen und Entgraten von Zylinderköpfen, wobei Bohrungen und ein Matrix-Code auszusparen sind. Rösler konzipierte dafür zwei kompakte Wendekammer-Strahlsysteme RWK 6/12-2, deren Abmessungen an eine definierte Aufstellfläche in der Linie angepasst wurden. Die Beschickung erfolgt durch einen Roboter, für den Rösler ein spezielles Greifersystem entwickelte. Es ermöglicht, die Zylinderköpfe in unterschiedlichen Bereichen zu fassen. Der zu strahlende Bereich befindet sich oben, die Bohrungen und der Matrix-Code werden automatisch durch Pins beziehungsweise eine Platte abgedeckt.

Neben Strahlanlagen für Motorblöcke und Zylinderköpfe sind zahlreiche kundenspezifisch konzipierte Lösungen für die Bearbeitung von Kurbelwellen, das Strahlen nach einer Wärmebehandlung sowie für das Verdichtungsstrahlen von Getriebeteilen bei OEM und Zulieferern rund um den Globus im Einsatz.

Mehr Weniger

Produktkategorie: Oberflächenbehandlungsanlagen

Surf-Finishing

 

Neue Gleitschliff-Technologie für automatisierte Prozesse in kurzem Takt

Gezielt Surfen im Schleifkörperbett

Vollautomatisierte Prozesse, extrem kurze Taktzeiten, hohe Prozesssicherheit und eine gezielte Bearbeitung – mit diesen Vorteilen punktet das neue Surf-Finishing beim Entgraten, Schleifen, Glätten und Polieren komplexer Werkstücke.

Steigende Anforderungen an die Oberflächengüte, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit erfordern bei der Bearbeitung komplex geformter Bauteile innovative Technologien. Rösler antwortet darauf mit dem Surf-Finishing. Es ermöglicht die vollautomatisierte Trocken- und Nassbearbeitung beschädigungsempfindlicher Werkstücke, die bisher nur kostspielig und nicht reproduzierbar manuell beziehungsweise mit sehr hohem Aufwand maschinell entgratet, geschliffen, poliert oder geglättet werden konnten.

Roboterhandling macht’s möglich

Beim Surf-Finishing taucht ein oder konzeptbedingt mehrere 6-Achs-Knickarmroboter die Werkstücke in den rotierenden und mit Schleifmedium gefüllten Arbeitsbehälter ein. Diese können dadurch nahezu vollflächig oder nur selektiv bearbeitet werden. Während das Bauteil gezielt im Schleifmedium „surft“, entsteht durch die Rotation des Arbeitsbehälters ein hoher Schleifdruck. Daraus resultieren eine intensive Bearbeitung und ein perfektes Oberflächenfinish in sehr kurzen Taktzeiten.

Einfach in Fertigungslinien integrierbar

Durch die hohe Prozesssicherheit eignet sich das Surf-Finishing für Einzelteilbearbeitung in der Luftfahrt- und Automobilindustrie, Hydraulik, Energietechnik sowie vielen weiteren Branchen, in denen sehr präzises Entgraten, Schleifen, Polieren und Glätten gefordert wird. Bauteilspezifische Programme lassen sich in der Anlagensteuerung hinterlegen und automatisch oder manuell auswählen.

Peripheriegeräte wie beispielsweise externe Transportsysteme und/oder eine Reinigungsanlage können in den Prozess eingebunden werden. Die Anlagen für das Surf-Finishing sind auch einfach in automatisierte Fertigungslinien integrierbar.

Mehr Weniger

Produktkategorie: Wasseraufbereitungsanlagen

Rösler Reinigungszentrifugen - Prozessflüssigkeiten effizien

Keep clean!

Kühlschmiermittel, Lackschlamm, Prozesswasser aus der industriellen Teile- und Oberflächenreinigung sowie der Glas- und Keramikbearbeitung – geht es um die Aufbereitung/Entsorgung von Prozessflüssigkeiten, überzeugt die bewährte Zentrifugentechnik von Rösler mit wirtschaftlichen und technischen Vorteilen. Die Zentrifugen mit manuellem und automatischem Schlammaustrag trennen Prozessflüssigkeiten rein physikalisch in Fest- und Flüssigstoffe und entfernen dabei auch Feinpartikel. Dadurch entfallen komplett die Kosten für Filtermaterialien und chemische Hilfsmittel sowie deren Entsorgung. Gleichzeitig verringert sich die Masse der zu entsorgenden Stoffe, da der stichfeste Schlamm auf bis zu 30 Prozent Restfeuchte entwässert wird.

Halbautomatische Zentrifugen mit 2- und 3-Phasen-Trennung

Die halbautomatischen, nach dem „Plug-and-Play“-Prinzip gefertigten, Zentrifugen sorgen mit einer Drehzahl des Rotors von bis zu 3.000 UpM für eine hohe Abscheideleistung. Dabei wirkt auch auf sehr kleine und leichte Partikel eine hohe Zentrifugalkraft. Der abgeschiedene Schlamm lässt sich einfach manuell aus dem Korb mit 22 kg Fassungsvermögen entnehmen. Für Anwendungen mit geringem Schlammaufkommen sind Systeme mit reduziertem Fassungsvermögen in der Entwicklung.

Mit der 3-Phasen-Zentrifuge lassen sich neben Feststoffen auch Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte, beispielsweise Fremdöle aus der KSS-Aufbereitung, abscheiden. Der Zentrifuge wird die verschmutzte Prozessflüssigkeit mit einem bedarfsgerecht ausgelegten, gleichbleibenden Volumenstrom zugeführt. Die Zentrifugalkraft bewirkt, dass es durch die unterschiedliche Dichte der drei Phasen (fest, flüssig, flüssig) zu einer Feststoff- und gegenseitig unlösbaren Flüssigkeitstrennung kommt. Die getrennten Flüssigkeiten werden über jeweils ein Schälrohr ausgetragen.

Automatischer Schlammaustrag für den Dauerbetrieb

Mit einer Durchsatzleistung von bis zu 100 Litern/Minute – je nach Reinheitsanforderungen und physikalischen Grenzen hinsichtlich Partikelgröße und -gewicht – erweist sich die automatische Zentrifuge Z 1000 von Rösler auch bei einem hohen Aufbereitungsbedarf als ideale Lösung. Die Beschleunigung bis 2.000 g sorgt dafür, dass Partikel größer 2 µm aus der Flüssigkeit abgeschieden werden. Der Schlammaustrag erfolgt bei der Z 1000 automatisch. Die dabei eingesetzte Technik bietet handfeste Vorteile: Im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen, bei denen das Schälmesser über einen Getriebemotor angetrieben wird und ständig im Rotor mitläuft, ist es bei der Z 1000 feststehend. Es wird bei Bedarf über einen Pneumatikzylinder in den langsam drehenden Rotor eingefahren und schält den Schlamm ohne Belastung der Lagerung heraus. Für den Austrag abrasiven Schlamms steht ein Schälmesser aus sehr widerstandsfähigem Material zur Verfügung. Der Rotor wird nach dem Schälvorgang automatisch gespült.

Robust und wartungsfreundlich konstruiert

Neben hoher Leistungsfähigkeit zeichnen sich die Zentrifugen durch eine robuste Bauweise und wartungsfreundliche Konstruktion, beispielsweise ein vom Motor entkoppelter Rotor mit Riemenantrieb, aus. Um auch aggressive Flüssigkeiten in allen pH-Bereichen sowie sehr salzhaltige Prozesswässer, etwa nach dem TEM- oder ECM-Entgraten, behandeln zu können, fertigt Rösler alle Zentrifugen auch in Edelstahl. Je nach Anwendung kommt V2A- oder V4A-Stahl zum Einsatz.

Mehr Weniger

Über uns

Firmenporträt

 

Rösler Oberflächentechnik GmbH ist internationaler Marktführer bei der Herstellung von Gleitschliff- und Strahlanlagen, Lackier- und Konservierungssystemen, sowie Verfahrensmitteln und Technologie für die rationelle Oberflächenbearbeitung (Entgraten, Entzundern, Entsanden, Polieren, Schleifen...) von Metallen und anderen Werkstoffen. Zur Rösler – Gruppe gehören neben den deutschen Werken in Untermerzbach/Memmelsdorf und Bad Staffelstein/Hausen Niederlassungen in Großbritannien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Belgien, Österreich, Schweiz, Spanien, Rumänien, Russland, Brasilien, Südafrika, Indien, China und den USA.

Mehr Weniger

Unternehmensdaten

Umsatz

200-499 Mio US $

Anzahl der Beschäftigten

1000-4999

Gründungsjahr

1933