OBLF Gesellschaft für Elektronik & Feinwerktechnik mbH

Salinger Feld 44, 58454 Witten
Deutschland
Telefon +49 2302 9879-0
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Standort

Hallenplan

GIFA 2015 Hallenplan (Halle 11): Stand H22

Geländeplan

GIFA 2015 Geländeplan: Halle 11

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 18  Steuerungs- und Regelungstechnik
  • 18.02  Steuer- und Regeleinrichtungen, Automatisierungstechnik

Steuer- und Regeleinrichtungen, Automatisierungstechnik

  • 19  Mess- und Prüftechnik
  • 19.03  Werkstoffprüfung und Werkstückprüfung
  • 19.03.07  Werkstoffprüfung, sonstige Einrichtungen

Werkstoffprüfung, sonstige Einrichtungen

  • 19  Mess- und Prüftechnik
  • 19.04  Chemische Analyse, Metallographie
  • 19.04.03  Spektralanalysengeräte

Spektralanalysengeräte

  • 19  Mess- und Prüftechnik
  • 19.06  Qualitätskontrolle

Qualitätskontrolle

Unsere Produkte

Produktkategorie: Steuer- und Regeleinrichtungen, Automatisierungstechnik

Automatisierung

Was ist ein automatisierungsgerechtes Spektrometer?

„Automatisierung“ bedeutet, das Umfeld um einen Analysenautomaten so zu gestalten, dass zur Untersuchung der Betriebsproben keine oder nur wenige Menschen notwendig sind. Dabei kann der Grad der Automatisierung sehr individuell vom Auftraggeber definiert werden. Im Konzept sollte aber immer berücksichtigt sein, dass der Analysenautomat selber die zentrale Apparatur darstellt – er erstellt die Analysenresultate und entscheidet somit auch über den Erfolg der gesamten Anlage.
Sich dieser Verantwortung bewusst, ist „Automatisierung“ im Hause OBLF immer so interpretiert worden, dass die Optimierung des Spektrometers an erster Stelle steht.
So wurde beispielsweise schon seit sehr langer Zeit Wert darauf gelegt, auch dem menschlichen Bediener einen Funkenstand anbieten zu können, der offen zugänglich ist. Somit kann ein Handlingssystem ohne zusätzlichen Aufwand vor das Spektrometer positioniert werden. Deshalb waren Hilfskonstruktionen, die z.B. Funkenstandabdeckungen zum Auflegen einer Spektrometerprobe öffnen müssen, bei Automatisierungen mit OBLF-Spektrometern nie notwendig.
Aber nicht nur die Optimierung der Handhabbarkeit gehört zu unseren Hausaufgaben; sämtliche Belange eines Spektrometers müssen betrachtet werden. Dies ist notwendig, da Automatisierungen, wenn sie in Betrieb gegangen sind, immer in äußerst drastischer, manchmal auch in dramatischer Weise, sämtliche Schwachpunkte eines Spektrometersystems aufzeigen. Dies geschieht, weil kein mitdenkender Mensch im auto­matisch stattfindenden Betriebsablauf vorhanden ist, der eventuell auftauchende Probleme ausgleicht.

Welche konstruktiven Forderungen ergeben sich daraus für das Spektrometer?

Funkenstand

  • offen zugänglicher Funkenstand
  • integrierte Elektrodenreinigung
  • integrierte Funkenkammerabdeckung
  • integrierte Reinigung der Probenauflagefläche
  • Selbstreinigung durch integrierte, patentierte Funkenstand-Impulsspülung

Funkenerzeuger

  • digitale Technik mit parametrierbaren Entladungsfunktionen
  • wartungsfrei durch Halbleitertechnologie

Optisches System

  • hohe mechanische Stabilität
  • optische Stabilität durch die Verwendung von Vakuum
  • Messwerterfassung im temperaturgeregelten Vakuumkessel untergebracht
  • automatische Profiliereinrichtung
  • einfach und schnell durchzuführende Fensterreinigung

Spektrometer-Software

  • Überwachung aller wichtigen Spektrometerfunktionen im Hintergrund
  • Automatische Reprofilierung
  • Anstoß von Kontrollprobenmessungen und ereignisgesteuerte Rekalibrierung
  • Import von Probenkennungen
  • Integrierte Visualisierung der Probenoberfläche und daraus abgeleitete Analysenpositionen

Spektrometer-Gehäuse

  • gute Zugänglichkeit aller Komponenten
  • Präzise Andock-Positionen für die mechanische Ankopplung an das Gesamtsystem

Diese Merkmale der einzelnen Baugruppen unserer Spektrometersysteme ergeben durch den Verbund im Gesamtsystem die einzigartigen Vorteile, die sich für den Kunden in automatisierten Anlagen darin widerspiegeln, dass er vom System nicht nur richtige Werte bekommt, sondern sich auch darauf verlassen kann, zu allen Zeiten diese richtigen Werte zu bekommen.

Automatische Laboratorien mit OBLF–Spektrometern gewähren eine extrem hohe Verfügbarkeit:

  • geringe zeitliche Aufwendungen für regelmäßige Systemüberprüfungen und Rekalibrierungen
  • kurze und geringe Anzahl von Stillstandzeiten für regelmäßigen Service
  • wenig Ausfallzeiten für Reparatur-Service

Wie entsteht ein automatisiertes Laboratorium?

Die Integration unserer Spektrometer in eine komplexe Automatisierung wird in Zusammenarbeit mit namhaften Firmen durchgeführt. Es entstehen dadurch Gesamtanlagen, welche ganze Stahlwerks­laboratorien automatisieren können. Sie beinhalten sämtliche dazu notwendigen Komponenten, angefangen von der Rohrpoststation, über die Probenvorbereitung und eine Oberflächenkontrolle vor dem Analysieren, bis zum Versand der Analysendaten an den zuständigen Empfänger.

Neben den Spektrometern liefert OBLF auch Module für das Probenhandling, für das Schleifen sowie für die visuelle Analyse der Oberfläche von Spektrometerproben.

Kleinere Installationen, welche vielleicht nur aus einer Probenvorbereitungsmaschine, einem Handlingsroboter und einem Analysenautomaten bestehen, werden auch von OBLF ohne andere Partner angeboten und erstellt.

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Produktkategorie: Spektralanalysengeräte

Funkenspektrometer

Bei der Funkenspektrometrie (Funken-OES) wird mit Hilfe einer hochenergetischen Funkenentladung ein Plasma in einer Argonatmosphäre zwischen einem Probenstück und einer Gegenelektrode gezündet. Durch die Messung der dabei entstehenden Lichtemission können alle erforderlichen chemischen Elemente innerhalb von weniger als 30 Sekunden simultan quantitativ analysiert werden. Dies ermöglicht die Bestimmung aller Metalle, Halbmetalle sowie einiger Nichtmetalle, wie z. B. Kohlenstoff, Phosphor, Schwefel, Sauerstoff oder Stickstoff. Die Funkenspektrometrie stellt somit ein hervorragendes Verfahren zur Qualitätssicherung in der metallerzeugenden und -weiterverarbeitenden Industrie dar. Das Anwendungsspektrum reicht von der Produktionskontrolle bis zur Forschung und Entwicklung sowie von der Wareneingangskontrolle bis zur Sekundärrohstoffverwertung von Eisen, Nickel, Kobalt, Aluminium, Kupfer, Magnesium, Zink, Zinn, Blei ...

OBLF-Funkenspektrometer
Unsere Geräte unterscheiden sich in der Anzahl der zu bestimmenden Matrices und Elemente. Alle Systeme zeichnen sich durch eine hervorragende Langzeitstabilität (Vakuumoptiken), geringe Betriebskosten (patentierter Funkenstand mit minimiertem Argonverbrauch) und einen geringen Wartungsaufwand (z. B. automatische Funkenstandreinigung) aus. Die Kanalauswahl unserer Systeme wird speziell nach den Erfordernissen unserer Kunden ausgelegt. Die Kalibrierung erfolgt für jedes Gerät individuell mit zertifizierten Referenzmaterialien.

  • GS 1000 Kompaktes System für Standardanwendungen.
  • VeOS Multimatrixsystem für vielseitigste Anwendungen.
  • QSN 750 Multimatrixsystem mit hoher Leistungsfähigkeit.
  • QSG 750Ultimatives Hochleistungs-System mit allen analytischen Möglichkeiten wie z. B.
  • - zeitaufgelöste Einzelfunkenspektrometrie zum Erreichen niedrigster Nachweisgrenzen
  • - Bestimmung gelöster/ungelöster Bestandteile mittels Einzelfunkenanalyse.

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Über uns

Firmenporträt

OBLF ist ein führender Hersteller von stationären Metall-Analysatoren. Unsere Funken-Emissionsspektrometer dienen der präzisen und schnellen Elementanalyse von kompakten Metallen und deren Legierungen. Unsere Systeme sind optimiert für eine zuverlässige Produktionskontrolle und Materialüberprüfung überall dort, wo die Zusammensetzung ein entscheidendes Qualitätskriterium darstellt.

OBLF entwickelt und produziert seit 1974 Emissionsspektrometer. Unsere derzeit fünf Typen von Metall-Analysatoren sind das Ergebnis einer langjährigen, kontinuierlichen Verbesserung der Produkte zum Nutzen der Anwender. Die fünf Gerätetypen decken den kompletten Anwendungsbereich für eine stationäre Metallanalyse bis hin zu einer vollautomatisierten Anlage ab.

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