Barleben/Schopfheim, 1. Juli 2026 – Vom 23. bis 26. Juni empfing die Laempe Mössner Sinto GmbH rund 300 Gäste an ihrem Hauptsitz in Meitzendorf zur ersten „Open Week“. Die viertägige Veranstaltung brachte Kunden, Geschäftspartner, Vertreter aus der Politik und Experten aus der Forschung zusammen und schuf so eine Plattform für Dialog, Innovation und Wissensaustausch. Besucher aus Europa, den Vereinigten Staaten, der Türkei und Indien erhielten Einblicke aus erster Hand in die neuesten Entwicklungen und Lösungen entlang der gesamten Produktionskette für Herzklappen. Mit diesem neuen Veranstaltungskonzept ist es Laempe gelungen, technologisches Know-how mit Möglichkeiten zum Networking und zum persönlichen Austausch zu verbinden.
Die Open Week im Laempe-Werk stellte die Technologien in den Mittelpunkt, die die zukünftige Entwicklung der Gießereiindustrie vorantreiben, und bot 16 interaktive Stationen sowie eine Vielzahl von Live-Präsentationen. Ein großes Highlight für viele Besucher war Laempes neueste Entwicklung im Bereich der additiven Fertigung: das 3D-Drucksystem L3D-200, das kurz vor der Veranstaltung mit dem Hugo-Junkers-Preis des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden war. Die Gäste hatten die Möglichkeit, den Drucker im Betrieb zu beobachten, seine praktischen Anwendungsmöglichkeiten zu erkunden und sich direkt mit den Ingenieuren und Entwicklern auszutauschen, die hinter dieser Technologie stehen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden zwei L3D-200-Maschinen vorgestellt, die beide bereits von Kunden erworben wurden.
L3D-200: Fortschrittliche 3D-Drucktechnologie für die industrielle Kern- und Formenherstellung
Das von Laempe speziell für die automatisierte Großserienfertigung von Sandkernen und -formen entwickelte L3D-200 zählt zu den weltweit fortschrittlichsten industriellen 3D-Drucksystemen in diesem Bereich. Die Technologie ermöglicht es Gießereien und industriellen Herstellern, komplexe Kern- und Formgeometrien effizient, zuverlässig und mit einem hohen Automatisierungsgrad zu produzieren. Die Kombination aus hoher Druckgeschwindigkeit, konstanter Prozessleistung und flexibler Skalierbarkeit macht das System zu einer wertvollen Lösung für moderne Gussanwendungen. Die Technologie wird bereits in industriellen Umgebungen eingesetzt, unter anderem von Unternehmen wie der BMW Group.
„Die Open Week hat deutlich gemacht, was Laempe auszeichnet: unsere Innovationskraft, unsere enge Zusammenarbeit mit Partnern und unser engagiertes Team, das Konzepte in praktische Lösungen umsetzt. Der direkte Austausch mit Kunden und Partnern ist für uns ebenso wichtig wie die Weiterentwicklung neuer Technologien“, erklärt Geschäftsführer André Klimm.
Neben der L3D-200 wurde auf der Veranstaltung ein breites Portfolio an Laempe-Lösungen präsentiert, das die Bereiche Automatisierung, Service und Ersatzteile, Maschinenmodernisierung, digitale Technologien sowie die konventionelle Kernfertigung abdeckte. Die Besucher konnten eine Vielzahl von Kernschießmaschinen in unterschiedlichen Größen und Konfigurationen erkunden, die verschiedene Prozesstechnologien für Kunden auf der ganzen Welt repräsentierten. Das Unternehmen präsentierte zudem Automatisierungskonzepte, die für internationale Projekte entwickelt wurden, darunter Lösungen für den Windkraftanlagenhersteller Enercon und den Motorradhelmhersteller Schuberth. Zusätzliche digitale Tools zur Prozessüberwachung, Datenauswertung und Produktivitätssteigerung rundeten das umfassende Ausstellungsprogramm ab.
Die „Open Week“ schafft eine Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Nachwuchstalenten
Neben technologischen Highlights legte die Open Week von Laempe großen Wert auf den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Vertretern der Industrie, politischen Entscheidungsträgern, Kunden und Nachwuchskräften. Die offizielle Eröffnung der Veranstaltung brachte Gäste aus Wirtschaft und Politik zusammen und unterstrich die Bedeutung von Innovation und industrieller Entwicklung in der Region. Staatssekretärin Stefanie Pötzsch vom Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalts eröffnete am 23. Juni den Publikumstag und hob die Bedeutung Sachsen-Anhalts als Standort für fortschrittliche Fertigung hervor. Sie betonte den Beitrag von Laempe als Familienunternehmen, international tätiger Maschinenhersteller und Innovationspartner: „Sachsen-Anhalt ist auf Unternehmen angewiesen, die mehr tun, als nur den Marktentwicklungen zu folgen – sie tragen aktiv zur Gestaltung des technologischen Fortschritts bei. Laempe zeigt eindrucksvoll, wie ingenieurtechnisches Know-how und Innovationskraft internationale Wettbewerbsfähigkeit schaffen können. Unternehmen wie dieses bilden eine wesentliche Grundlage unserer Wirtschaftslandschaft und steigern die Attraktivität der Region für Investitionen, qualifizierte Fachkräfte und zukunftsorientierte Technologien.“
Nach dem Eröffnungstag lag der Schwerpunkt ganz auf dem Kundenkontakt und dem fachlichen Austausch. Bis zum Abschluss der Veranstaltung am 26. Juni besuchten rund 300 Gäste aus verschiedenen Ländern, darunter auch die weltweiten Vertriebspartner von Laempe, den Standort Meitzendorf. Mit diesem neuen Veranstaltungskonzept wollte Laempe nicht nur seine Innovationen präsentieren, sondern auch technologische Entwicklungen durch persönliche Gespräche und direkte Erfahrungen greifbar machen. Am letzten Tag öffnete das Unternehmen zudem seine Türen für Studierende der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und gewährte ihnen Einblicke in moderne Industrietechnologien und Karrieremöglichkeiten. Die erste „Open Week“ endete mit einer Zusammenkunft der Laempe-Mitarbeiter, bei der deren Engagement und Beitrag zum Erfolg der Veranstaltung gewürdigt wurden.
Die Kombination aus praktischen Technologiedemonstrationen, Fachgesprächen und Networking-Möglichkeiten stieß bei Teilnehmern und Partnern gleichermaßen auf äußerst positive Resonanz. Laempe betrachtet die Premiere seiner „Open Week“ als erfolgreichen Meilenstein: „Die ‚Open Week‘ war nicht einfach nur eine Ausstellung unserer Lösungen. Sie hat Verbindungen geschaffen, Diskussionen angeregt und gezeigt, wie wir gemeinsam die Zukunft der Gießereiindustrie gestalten können“, sagt Andreas Mössner, geschäftsführender Gesellschafter der Laempe Mössner Sinto GmbH.
Über die Laempe Mössner Sinto GmbH
Die Laempe Mössner Sinto GmbH gilt weltweit als führender Anbieter von Kernfertigungstechnologien für die Gießereiindustrie. Mit seinem umfangreichen Produkt- und Dienstleistungsangebot deckt das Unternehmen das gesamte Spektrum moderner Kernfertigungsverfahren ab, darunter konventionelle Verfahren, additive Fertigung und Hybridlösungen. Das traditionsreiche deutsche Unternehmen mit Sitz in Barleben/Meitzendorf, Sachsen-Anhalt, entwickelt Komplettlösungen für Gießereien und Industriekunden auf der ganzen Welt.
In den hochmodernen Produktionsstätten in Barleben/Meitzendorf, am Standort Schopfheim im Schwarzwald und am Standort Mannheim sowie in den internationalen Tochtergesellschaften in Pune (Indien) und Peking (China) sind insgesamt rund 350 Mitarbeiter beschäftigt. Durch dieses globale Netzwerk verbindet Laempe jahrzehntelanges Fachwissen mit innovativen Technologien, um den sich wandelnden Anforderungen der Gießereiindustrie gerecht zu werden.