09.05.2019

Gebrüder Hammer GmbH

Generationenwechsel bei der Gebrüder Hammer GmbH

Andreas Hammer neuer zweiter Geschäftsführer – Aktiv in Südostasien

Dreieich. Bei dem im Kurt-Schumacher-Ring 33 in Dreieich ansässigen mittelständischen Betrieb Gebrüder Hammer GmbH ist im Monat Januar 2019 der Generationenwechsel endgültig vollzogen worden. Gleichzeitig wurde aber auch avisiert, dass die dritte Generation in einigen Jahren das Sagen haben soll. Dies teilte das Unternehmen mit.
 
Der Familienbetrieb entwickelt und plant Anlagen zur Gaserzeugung, -reinigung und -trocknung sowie zum Gasrecycling. Das Exportgeschäft beträgt rund 65 Prozent. Die Geschäftsführung bestand bislang aus den beiden Geschäftsführern Ferdinand Hammer (81), der für den kaufmännischen Bereich verantwortlich war, und seinem Neffen, Dipl.-Ingenieur Josef Hammer (53), zuständig für den technischen Ablauf. Jetzt hat Ferdinand Hammers Sohn Andreas Hammer (54), Dipl.-Betriebswirt in Frankfurt, den 50-prozentigen Gesellschaftsanteil übernommen. 

Ferdinand Hammer hat den Übertragungsschritt wohlüberlegt getan. Für ihn liegt die Zukunft des Unternehmens am Herzen und er weiß, dass sein Enkel Patric (23) einmal die Verantwortung tragen wird. „Patric studiert Betriebswirtschaftslehre“, sagt er. „Damit ist er prädestiniert, einmal die Fima unter kaufmännischen Gesichtspunkten sicher durch die in einigen Jahren bevorstehenden neuen Technologiewellen zu führen.“ Geschäftsführer Josef Hammer hat keine Kinder.

Der neue Geschäftsführer Andreas Hammer wird sein Augenmerk auf die Herausforderungen der Digitalisierung richten. „Wir sind auch für Start-ups als Kooperationspartner offen, deren Leistungsangebote komplementär zu unserer Industrie sind“, betont der 54-Jährige. „Von unserem Verband, dem VDMA, wird hier eine Navigationshilfe durch den Start-up-Dschungel mit dem neuen Start-up-Radar angeboten.“

Und er will nach seinen Angaben neben dem wichtigen europäischen Raum auch weiter im Wirtschaftsraum Südostasien agieren. Die Weltbank sage dort ein stabiles nachhaltiges Wachstum bis 2035 voraus. Hammer: „Wir wollen dorthin gehen, wo das Wachstum ist.“

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