Beim Unternehmen GTP Schäfer stand die volatile Qualität von synthetischen Formsanden im Entwicklungsfokus. Das Unternehmen hat mit Ceratec nun ein Produkt entwickelt, das sich durch Körner, mit einer nahezu perfekten Kugelform auszeichnet. Hierdurch wird ein optimales Abgussverhalten gewährleistet.
Bei der Produktentwicklung war es GTP Schäfer besonders wichtig, die gesamte Lieferkette – von der Mine bis zum Abnehmer – zu kontrollieren, um eine konstante Produktqualität zu ermöglichen. Hierdurch sollen Probleme – wie höherer Binderverbrauch, Penetrationen, Vererzungen und schlechtere Oberflächen, die durch schwankende Qualitäten beim synthetischem Formsand entstehen, vermieden werden. Durch Verwendung von Ceratec können hingegen Vererzungen an thermisch hochbelasteten Kernpartien gezielt vermieden werden. Die geforderte Oberflächengüte wird fast immer ohne Nachschleifen der Oberfläche erreicht.
Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass in bestimmten Fällen die Putzkosten um mehr als 50 Prozent reduziert werden und dass der hohe Al2O3-Gehalt sowie die Reinheit des Formsands zu einer deutlichen Verringerung der Emissionen führen. Dies führt zudem zu einer besseren mechanischen und thermischen Stabilität. Im Vergleich zu konventionellen Formgrundstoffen genügen schon 40 bis 70 Prozent der Bindermenge, um das gewünschte Festigkeitsniveau zu erreichen
GTP Schäfer hat zudem sein Angebot im Bereich Spezialformstoffe erweitert. Cerapearl ist beispielsweise ein synthetischer gesinterter Formstoff. Dieser besitzt die gleichen Eigenschaften wie Ceratec und bietet darüber hinaus zusätzliche Vorteile. Durch seine geringere Dichte werden die Kernkosten reduziert, ohne dass ein negativer Einfluss auf die Gussqualität entsteht. Durch seine längere Verarbeitungszeit ist es möglich, aus einer Mischung mehr Kerne ohne Festigkeitsverlust herzustellen.
Eine weitere Neuerung stellt Cerashell dar. Dabei handelt es sich um mit Harz umhülltes Cerapearl. Hierdurch werden die Vorteile eines synthetischen Formgrundstoffes mit denen von Fertigsanden kombiniert. Hierdurch eignet sich das Produkt zum Beispiel im Motoren- und Hydraulikguss.