Auf der CWIEME Berlin präsentiert ArcelorMittal die neuesten Innovationen bei Elektrostählen für Automobil- und Industrieanwendungen. Der Markt für Elektrofahrzeuge hat sich erheblich vergrößert, unter anderem dank des Ziels des europäischen Green Deals, bis 2050 Kohlenstoffneutralität zu erreichen. ArcelorMittal erwartet, dass Elektrofahrzeuge ein Viertel aller Neuwagenverkäufe in der EU ausmachen werden. Die schnelle Umstellung auf Elektromobilität bedeutet, dass erhebliche Investitionen in neue Ladeinfrastrukturen und neue Elektrofahrzeugmodelle erforderlich sind.
Entscheidende Unterstützung durch Elektrostähle
ArcelorMittal betrachtet sein iCARe®-Sortiment an Elektrostählen als entscheidende Unterstützung für Automobilhersteller für die Bewältigung dieses Übergangs und verdreifacht daher seine Produktionskapazität für Elektrostahl.
Im Jahr 2024 wird eine neue Produktionseinheit in Mardyck in Nordfrankreich in Betrieb gehen und die Kapazität von ArcelorMittal für die Elektrostahlproduktion mit fünf neuen Produktionslinien verdreifachen. Mit der Anlage, die das bestehende Elektrostahlwerk in Saint-Chély-d'Apcher ergänzt, wird ArcelorMittal zum einzigen europäischen Stahlhersteller mit zwei Elektrostahl-Veredelungslinien und zwei vorgelagerten Walzwerken.
Unterstützen sollen die Automobilkunden des Konzerns bei der Umstellung ihrer Flotten auf Elektromobilität die globalen Forschungs- und Entwicklungsteams des Konzerns. Eine der erfolgreichen Kooperationen zur Förderung der E-Mobilität ist die Partnerschaft mit Toyota.
Vielfältig einsetzbare Produkte
Zunehmend investiert ArcelorMittal in die Entwicklung neuer Elektrostähle und die Verbesserung bestehender Sorten für die Branche der erneuerbaren Energien. Die Produkte sollen in Motoren, Transformatoren und Generatoren für erneuerbare Energietechnologien wie der Windenergie eingesetzt werden, um die steigende Nachfrage nach Windenergie zu decken. ArcelorMittal arbeitet mit den meisten führenden Lieferanten von Transformatoren für Windenergieanlagen zusammen.