03.07.2014

© Verlag Stahleisen GmbH

Werksüberflutung jährt sich zum ersten Mal

Christine Lieberknecht, die Ministerpräsidentin Thüringens, hat am 2. Juni das Betriebsgelände von Silbitz Guss in dem gleichnamigen Ort in Thüringen besichtigt. Inzwischen jährt sich die Überschwemmung des Werks zum ersten Mal. Vor einem Jahr war die Eisen- und Stahlgießerei durch das Hochwasser der Weißen Elster überschwemmt worden. Die Fluten des über die Ufer getretenen Flusses drangen in viele Produktionsbereiche ein und schädigten Anlagen und Maschinen. Dank des Einsatzes von Kollegen, der Feuerwehr sowie des Technischen Hilfswerkes und vieler Freiwilliger konnte der Betrieb damals schnell wieder aufgenommen werden. Lieberknecht erkundigte sich während ihres Besuchs über die Bewältigung der Probleme des Hochwassers. Die Firma Silbitz Guss hat bei dem Hochwasser nach Angaben von Betriebsleiter John Bach einen Schaden von mehr als 14 Mio. Euro erlitten. Die Erneuerung der gefluteten Anlagen werde noch bis Ende dieses Jahres dauern, kündigte Bach an. Das Unternehmen hat rund 500 Mitarbeiter und ist einer der wichtigsten industriellen Arbeitgeber in der Region.


www.silbitz-gruppe.de 


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