05.11.2013

© Verlag Stahleisen GmbH

Schneller leichter palettieren

Mit neuem Schwung stapelt der neue M-410iC alles was hoch hinaus möchte. Die neue Bauform und neue Servoantriebe beschleunigen den Roboter auf 13 % schnellere Zykluszeiten. Die Grundlagen für die höheren Achsgeschwindigkeiten sind die abgespeckte Konstruktion selbst und der Einsatz neuer, leistungsfähiger Motoren. Damit steigt die Leistung bei gleichzeitig geringerem Aufwand. Sowohl im Vergleich zum schnellsten Palettierroboter der Vorgängerbaureihe als auch im Wettbewerbsvergleich kommt der neue M-410iC/185 der Fanuc Robotics Deutschland GmbH aus Neuhausen auf einen rechnerischen Materialdurchsatz von über 300 t/h.


Zugrunde gelegt wurde dabei ein Palettierzyklus, bei dem der Roboter die Last um 400 mm anhebt, 2000 mm verfährt und wieder um 400 mm absenkt. Der alte Typ /160 erreicht 1500 Zyklen/h und 240 t/h. Je nach Zeitaufwand für den Greifvorgang selbst können die Werte für die Summe der Palettierzyklen vom rechnerischen Wert abweichen. Matthias Fritz, technischer Leiter bei Fanuc Robotics Deutschland, bewertet die Leistungsdaten so: „Man wird den neuen Palettierroboter „das Arbeitstier“ nennen müssen. Mit den jetzt vorliegenden Werten ist er der schnellste Roboter seiner Klasse.“ Die Roboter der neuen Baureihe wurden konstruktiv entschlackt. Sie sind ohne Balancer leichter und haben weniger Bauteile. Und was nicht vorhanden ist, braucht auch als Ersatzteil nicht vorgehalten zu werden. Damit Anlagenbauer und Anwender die Wahl haben, gibt es die neuen Palettierroboter mit oder ohne Sockel. So bewegt sich der Roboter auf einem Sockel in einem charakteristischen, der Reichweite zugutekommenden Arbeitsraum. Der Controller ist zudem im Sockel sicher untergebracht. Und die komplette Einheit ist geprüft und abgenommen. Immerhin hat der M-410iC/185 samt Controller eine Masse von 1,6 t. Anlagenbauer können sich die Konstruktion eines eigenen Sockels sparen. In Europa als dem stärksten Markt für Palettierroboter sind bei nachträglicher Automatisierung aber auch Roboter gefragt, die in vergleichsweise niedrigen Hallen ihren Job erledigen. Dafür gibt es von Fanuc die Variante „Compact Base“, also ohne Sockel. Das hohle Handgelenk des 4-Achsers vereinfacht die Medienführung bis ins Handgelenk.


 


BILDUNTERSCHRIFT:


 


 


FOTO: FANUC


© Verlag Stahleisen GmbH