06.11.2013

© Verlag Stahleisen GmbH

Feuer und Flamme für Ferienspiele

So eine Möglichkeit bekommt man nicht alle Tage: Die Kinder der Remchinger Ferienspiele, bei denen in der Stadt rund 700 Kinder an insgesamt 90 Veranstaltungen teilnahmen, durften nicht nur hinter die Werkstore der Nöttinger Gießerei Karl Casper schauen und die Produktionsabläufe hautnah miterleben, sondern unter fachkundiger Anleitung auch selbst Hand anlegen. Die Aktion war so begehrt, dass die Gießerei ihr Angebot Ende August von drei auf sechs Termine ausgeweitete.


 


Was in der Gießerei im Großen passiert, durfte jeder Teilnehmer im Kleinen ausprobieren, indem er seine persönliche Zinnmedaille herstellte. Mit Schutzbrille und Handschuhen machten sich die jungen Kreativen ans Werk, bereiteten ihre Formen vor und staunten, wie das heiße Zinn hineinfloss. Karl Casper-Geschäftsführer Felix Casper und vier Mitarbeiter zeigten ihnen anschließend, wie man die abgekühlten Gussteile richtig bürstet, schleift und anschließend patentiert, damit sie schön glänzen. Stolz hielt der neunjährige Robin Blank am Ende das fertige Gussstück in den Händen. Auf der einen Seite zeigt es das Relief zweier Gießer mit Jahreszahl, auf der anderen die Aufschrift Ferienspiele, das Casper-Logo und sogar den Namen des Besitzers: „Das hat echt Spaß gemacht!“, so Robin begeistert.

„Kinder wollen selbst etwas machen“, hat Casper festgestellt und weder Kosten noch Mühen gescheut, für jeden Teilnehmer eine eigene Schablone anfertigen zu lassen. „Es macht Spaß, zu sehen, wie sie ganz neue Ideen und Gedanken einbringen." Und vielleicht bekomme der eine oder die andere ja Lust auf ein Praktikum in den Schulferien, das man schon ab 13 Jahren absolvieren könne. Was sie zuvor im Kleinen ausprobiert haben, können die Kinder später umso besser verstehen, wenn sie mit Cornelia Günther durch die Produktionshallen gehen und die Wärme am eigenen Körper spüren, während die Arbeiter das heiße Eisen aus dem Elektroofen holen, reinigen und ausgießen. Ihre Medaille hat die elfjährige Selina zu Hause als Andenken an die Ferienspiele auf den Schreibtisch gestellt. (Quelle: Julian Zachmann, Pforzheimer Kurier vom 29.08.2013)

www.casper-kg.de


 


 


 


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