01.07.2014

© Verlag Stahleisen GmbH

FCS-Spannsystem reduziert die Rüstzeiten

Das Attribut der Flexibilität steht im Werkzeugbau für Schnelligkeit und damit für eine Reduzierung der Produktionskosten. Einen Beitrag dafür leistet das Breyl-Spann-system des italienischen Herstellers FCS, dessen Produkte ab sofort von dem Normalien-spezialisten Strack Norma aus Lüdenscheid vertrieben werden. Das FCS-Breyl-System ist ein Nullpunktspannsystem für kleine und große Bauteile. Systematisch als Baukasten aufgebaut, besteht es aus einer Grundplatte mit einem Raster sowie Positionierringen, Bolzen und Säulen die zum Hochbauen des Werkstücks dienen. Dadurch können die Werkstücke von allen Seiten, mit nur einer Aufspannung, frei bearbeitet werden.


http://www.strack.de


Erreicht wird für den Werkzeughersteller eine hohe Vielfalt an Spannmöglichkeiten. Hierbei erlauben diese vielfältigen Spannmöglichkeiten der FCS-Systeme, die mit einem Fixpunkt und frei verschiebbaren Haltern arbeiten, dem Anwender die freie Materialwahl. Platten verschiedener Anbieter bis hin zu individuellen Werkstücken können auf der jeweiligen Bearbeitungsmaschine gespannt werden. So liegen die Vorteile vor allem im hohen Freiheitsgrad der Bearbeitung sowie in der Durch-gängigkeit. Es können kleine wie große Werkstücke gespannt werden, egal ob auf Fräs-, Erodier-, Tieflochbohr- oder Schleifmaschinen. Es muss auch nicht darin unterschieden werden, ob es sich um eine Schlicht- oder schwere Schruppbearbeitung handelt. Die freie 5-Achs-Bearbeitung ist gewährleistet. Die Flexibilität reduziert nachhaltig die Rüstkosten für das Werkstück. Durch die Rüstsituation können bereits in der Arbeitsvorbereitung die notwendigen Rahmenbedingungen für ein schnelles Ein- und Umrüsten geschaffen werden. Softwareunterstützt lassen sich so bereits in der Konstruktion die Fertigungsschritte optimal planen. Ein weiterer Vorteil macht sich in der Praxis durch die hohe Wiederholgenauigkeit der Aufspannsituation bemerkbar. Genutzt werden kann diese auf mehreren Maschinen, ohne das der Anwender das Werkstück neu ausrichten muss.


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