07.07.2014

© Verlag Stahleisen GmbH

Besuch von NRW-Europaministerin Schwall-Düren

Die nordrhein-westfälische Europaministerin Angelica Schwall-Düren hat heute das Essener Werk des Werkstoffspezialisten Trimet Aluminium SE besucht. Bei einer Werksbesichtigung mit dem Trimet-Vorstandsvorsitzenden Dr. Martin Iffert informierte sich die Ministerin über die Produktionsabläufe in der Aluminiumelektrolyse und in der Gießerei.


Die Ministerin interessierte sich insbesondere für die aktuellen Entwicklungen des vielseitigen Werkstoffs und die Erfahrungen des mittelständischen Familienunternehmens in der deutsch-französischen Zusammenarbeit vor dem Hintergrund der europäischen Energie- und Industriepolitik. Trimet hatte im Dezember 2013 zwei Aluminiumwerke in Frankreich übernommen und damit sein Produktportfolio erweitert. Die Produktionswerke in Saint-Jean-de-Maurienne und Castelsarrasin mit ihren mehr als 500 Mitarbeitern stellen hochwertigen Aluminiumdraht her.


http://www.trimet.de


Ministerin Angelica Schwall-Düren nutzte den Besuch zum Erfahrungsaustausch: „Es ist wichtig zu sehen, welche Wechselwirkungen sich durch die europäischen Vorgaben am Standort vor Ort ergeben. Trimet ist mit der Übernahme der französischen Werke ein Beispiel für europäische Zusammenarbeit.“


Als Grundstoffproduzent setzt Trimet seine Produktionsanlagen für die Sicherung des Stromnetzes ein. Darüber hinaus erprobt das mittelständische Unternehmen derzeit ein Verfahren, das die Aluminiumhütte zu einer virtuellen Batterie macht, die schwankende Strommengen aus erneuerbaren Energiequellen aufnimmt.


„Wir wollen den Produktionsprozess der Aluminiumelektrolyse an die Bedingungen grüner Stromversorgung anpassen. Unser Modell belegt, dass ökologische Stromerzeugung und industrielle Wertschöpfung Hand in Hand gehen können“, sagte Trimet Vorstandsvorsitzender Iffert.


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