05.06.2015

© Verlag Stahleisen GmbH

Auf die schnelle Trocknung kommt es an

Im Mittel- und Großguss ist die gleichmäßige und schnelle Schlichtetrocknung ganz besonders wichtig – einerseits aus Produktivitätsgründen und andererseits aus Gründen der Prozesssicherheit. ASK Chemicals bietet mit den Produkten der SOLITEC Drying Technology nun innovative Lösungen für diese speziell im Mittel- und Großguss gestellten Anforderungen. Trocknungszeiten über mehrere Stunden oder gar Tage sind für die Gießereien inakzeptabel; Lösungen wie Formentrockner oder Trockenofen sind jedoch mit zusätzlichen Investitionen verbunden.


Aus diesem Grunde werden für Formen und Kerne in den Segmenten Mittel- und Großguss noch stets bevorzugt Alkoholschlichten eingesetzt, die dann ggf. abgeflammt werden. So gängig diese Methode auch nach wie vor ist, so ist sie doch auch mit vielen Risiken verbunden. Daher sind es nicht nur wirtschaftliche Überlegungen, sondern auch ein geschärftes Bewusstsein für Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz, die die Gießereien und ihre Zulieferer nach Alternativen suchen lassen. Für ASK Chemicals aus Hilden steht dabei die Entwicklung effizienter wasserbasierter Lösungen im Fokus. Besonders im mittleren Segment fordern Gießereien schnell trocknende Schlichtelösungen, die die Produktivität steigern, aber nicht als Gefahrgut gekennzeichnet sind. Die patentierte Pastenschlichte SOLITEC HY ist wasserbasiert und kann sowohl mit Wasser als auch mit Alkohol verdünnt werden. Im Gegensatz zu konventionellen Alkoholschlichten hat der eingesetzte Alkohol jedoch einen höheren Brennpunkt und ist darum nicht als Gefahrgut klassifiziert. Investitionen und Kosten für Lagerung, Versicherung und Transport sind durch den Wegfall der Gefahrgut-Klassifizierung reduziert. Darüber hinaus bietet die hohe Ergiebigkeit der verdünnten Schlichte weiteres Einsparpotenzial. Mit SOLITEC DI ist es gelungen, eine schnell trocknende Schlichte zu entwickeln, die einen sichtbaren Farbwechsel vollzieht, sobald sie trocknet. Um Gussfehler zu vermeiden, ist das vollständige Trocknen der Schlichteschicht zwingend erforderlich. Die Schlichte wechselt beim Trocknen also die Farbe und dient damit nicht nur hervorragend als Nass-/Trocken-Indikator, sondern ist gleichzeitig auch ein prozessinternes Qualitätssicherungsinstrument. Weisen Sandformen oder -kerne unzureichend verdichtete Stellen auf, so tendieren diese Stellen besonders dazu, mehr Feuchtigkeit aufzunehmen als die umgebenden – besser verdichteten – Bereiche, wodurch sie eine längere Trocknungszeit benötigen. Hier ermöglicht der optisch leicht erkennbare Farbwechsel, die Prozesssicherheit zu optimieren und den Ausschuss zu reduzieren. Fehlerhafte Kerne und Formen werden leichter gesichtet und Fehlgüsse können vermieden werden.

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