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Die WirtschaftsVereinigung Metalle e.V. (WVM)

Die WirtschaftsVereinigung Metalle e.V. (WVM)

Thema des Monats - Juli 2014

Photo © Hydro Aluminium Deutschland GmbH, Neuss

© Hydro Aluminium Deutschland GmbH, Neuss

Metalle umgeben uns überall und sind für das moderne Leben unverzichtbar. Alle Metalle stammen aus natürlichen Quellen der Erde. Nichteisen-Metalle umfassen alle Metalle außer Eisen. Am bekanntesten sind Kupfer, Aluminium, Zink, Nickel, Magnesium und Blei. Diese NE-Metalle und ihre Legierungen weisen dabei eine Vielzahl von einzigartigen Eigenschaften auf, die sie für die Industrie, die Infrastruktur und Bereiche des täglichen Lebens mittlerweile nahezu unentbehrlich machen.

Interessenvertretung für die NE-Metallindustrie

Die WirtschaftsVereinigung Metalle (WVM) vertritt die wirtschaftspolitischen Anliegen der Nichteisen(NE)-Metallindustrie mit 660 Unternehmen und 109.102 Beschäftigten. Im Jahre 2013 erwirtschaftete diese Branche einen Umsatz in Höhe von insgesamt 45,6 Milliarden Euro.

Dabei besteht die Kernaufgabe für die WirtschaftsVereinigung Metalle gegenüber ihren Mitgliedsunternehmen in der wirtschaftspolitischen Interessenvertretung aller deutschen Erzeuger und Verarbeiter von NE-Metallen. Ziel ist es, politische Anliegen der Nichteisen-Metallindustrie auf bundesweiter und europäischer Ebene zu artikulieren, besonders in Fragen der Handels-, Umwelt-, Steuer-, Energie- und Verkehrspolitik.

In Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsunternehmen und anderen Branchenverbänden fördert sie überdies die Markttransparenz durch statistische Dienste und Marktanalysen. Gleiches gilt für die Normenarbeit im Metallbereich, die praxisnahe Forschung für Metallerzeugnisse und nicht zuletzt den Dialog mit der Öffentlichkeit.

 
 
© Photo: WVM

Oliver Bell, Präsident der WirtschaftsVereinigung Metalle (WVM) © Photo: WVM

Akzeptanz der Industrie in Deutschland

Für ihren Hauptgeschäftsführer Martin Kneer ist die Akzeptanz der Industrie in den kommenden Jahren ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands. „Wohlstand fällt nicht einfach vom Himmel. Wir werden ihn uns auch in den kommenden Jahren weiterhin hart erarbeiten müssen. Dazu muss die Industrie in der Gesellschaft akzeptiert sein“, sagte Kneer jüngst auf dem Tag der Metallurgie in Goslar. Die Veranstaltung ist das zentrale Treffen der Nichteisen-Metallindustrie.

Die Branche ist Kneer zufolge auch in Zukunft von zentraler Bedeutung. „Der Ausbau von Infrastruktur und die Entwicklung des Wohlstands in Drittländern werden dazu führen, dass der Bedarf an Nichteisen-Metallen weiter steigen wird. Ziel muss es sein, dass Know-How in Deutschland dabei zu nutzen: Wir haben hier die beste, effizienteste und ökologischste Technologie.“

Auch der WVM-Präsident Oliver Bell hat sich für einen intensiven Austausch von Industrie und Öffentlichkeit ausgesprochen: „Wer in der Gesellschaft akzeptiert werden möchte, muss den offenen Dialog suchen und Transparenz leben.“

 
 
© Wieland-Werke AG, Ulm

© Wieland-Werke AG, Ulm

Innovationen des Mittelstandes lösen gesellschaftliche Herausforderungen

NE-Metalle sind für die aktuellen Themen Energiewende, Rohstoffsicherung, Ressourcenschonung und Recycling, Wirtschaftlichkeit und technische Innovationen von zentraler Bedeutung.

Die WirtschaftsVereinigung Metalle sieht dabei den unternehmerischen Erfolg als taktgebend für Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung am Standort Deutschland. Der internationale Wettbewerb stellt das Modell des „German Mittelstand“ und damit die Unternehmen – auch die der NE-Metallindustrie – vor große Herausforderungen.

Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland werden jetzt und in den kommenden Jahrzehnten mit sogenannten Megatrends wie der demografischen Entwicklung, Klimawandel, Ressourcenverknappung und zunehmende Globalisierung konfrontiert. Um diese Herausforderungen anzugehen und um Perspektiven in Deutschland langfristig zu sichern, braucht es permanente und verstärkte Investitionen in Forschung und Innovation.

Die Innovationsanstrengungen mittelständischer Unternehmen bilden hierbei einen wichtigen Baustein. Sie gilt es in der Industriepolitik besonders zu fördern, ist die WVM überzeugt. Auch eine Gesamteuropäische Industriepolitik wird seitens des Verbandes immer wieder diskutiert. Dabei geht es immer wieder um eine der zentralen Fragen: Wie schaffen wir Wettbewerbsfähigkeit?

Kontinuität auch unter neuer Hauptgeschäftsführung

Ab Februar 2015 wird die jetzige Geschäftsführerin Franziska Erdle neue Hauptgeschäftsführerin der WirtschaftsVereinigung Metalle und tritt die Nachfolge von Martin Kneer an.

Die gelernte Rechtsanwältin Erdle fühlt sich gut auf die neue Aufgabe vorbereitet. „Ich hatte in den vergangenen drei Jahren die Gelegenheit, die Branche, die Vertreter unserer Mitgliedsunternehmen und das Verbandsteam intensiv kennen zu lernen. Diese Erfahrungen und dieses Wissen bilden ein gutes Fundament für die neue Aufgabe.“

 
 
© Rheinzink GmbH & Co. KG, Datteln

© Rheinzink GmbH & Co. KG, Datteln

Produktion der Nichteisen-Metallindustrie wächst

Die Nichteisen-Metallindustrie in Deutschland verzeichnete im ersten Quartal 2014 ein Produktionsvolumen von 2 Millionen Tonnen – das sind 6% mehr als Vorjahreszeitraum. Der Umsatz der Branche lag zwar metallpreisbedingt im ersten Quartal mit 11 Milliarden Euro knapp 7% niedriger als 2013, allerdings konstatiert WVM-Präsident Oliver Bell „eine positive Grundstimmung“ in der Branche. Die Ausfuhrquote der Nichteisen-Metallindustrie lag bei 43% (5 Milliarden Euro). Davon gingen 59 Prozent in Euroländer. Besonders positiv sei hier zu bewerten, dass nach der tiefen Rezession im Süden Europas das Wachstum wieder zurückkehre.

Der Bericht zum 1. Quartal 2014 ist auch online verfügbar. Die WirtschaftsVereinigung Metalle legte zugleich ihren aktuellen Geschäftsbericht vor. Ein umfangreiches Kapitel „Konjunktur und Statistik“ öffnet den Blick in die ökonomische Struktur der deutschen NE-Metallindustrie, analysiert die Märkte und liefert Zahlen und Fakten zur aktuellen Lage der Nichteisen-Metallindustrie. Der Bericht enthält weiterhin Positionen der WVM zur Stärkung der Akzeptanz der Industrie in Politik und Gesellschaft, eine Analyse der Veränderungen im Deutschen Bundestag und zur Wirtschaftsspionage.

Neue WVM-Homepage online

Seit einigen Wochen präsentiert sich die WVM auch mit einem neuen und modernen Online-Auftritt unter www.wvmetalle.de. Die neu gestaltete Website bietet einen übersichtlichen und benutzerfreundlichen Zugang zu den umfangreichen Informationen aus der Arbeit der Interessenvertretung. Hier finden Nutzer ein breites Serviceangebot.

Die vier Themenbereiche WVM, NE-Metalle, Geschäftsfelder und Presse bilden die zentralen Navigationspunkte mit aktuellen Meldungen und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Fachgebieten. Den Mitgliedsunternehmen stehen im internen Bereich noch weiterführende Informationen zur Verfügung.

Die WVM lädt alle ein, sich von der neuen Internetseite zu überzeugen und freut sich auf Feedback unter relaunch@wv-metalle.de.

Frank Lindner

 
 



 
 

Mehr Informationen

INFOBOX

© WVM



WirtschaftsVereinigung Metalle e.V. (WVM)

Sitz: Berlin

Ziele:

- Interessenvertretung

- Mitgliederservice

- Netzwerk

- Wissenstransfer

- Nachwuchswerbung


Mitgliedschaften:

- Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)

- Eurometaux


Webseite: wvmetalle.de


METALLE PRO KLIMA

© Metalle Pro Klima

Metalle pro Klima ist eine Initiative, getragen von 21 führenden Unternehmen der Nichteisen-Metallindustrie, die bundesweit über Energie- und Ressourceneffizienz sowie Klimaschutz in der Branche informiert.




Weitere Branchenverbände im WVM:

Gesamtverband der Deutschen Buntmetallindustrie (GDB)

Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. (GDA)

Bundesverband der Deutschen Gießereiindustrie (BDG)

Initiative Zink | Zn

Energieintensive Industrien in Deutschland | EID

Photo © WMV

Martin Kneer, Hauptgeschäftsführer der WirtschaftsVereinigung Metalle (WVM). Photo © WMV

Photo © WMV

Franziska Erdle, Geschäftsführerin der WirtschaftsVereinigung Metalle (WVM). Photo © WMV

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