Sie befinden sich hier: News. Business News.
Business News
Jahrespressekonferenz der Aluminiumrecycling-Industrie 2011
13.09.2011
Wie der Verband der Aluminiumrecycling-Industrie (VAR) meldete, verlief die wirtschaftliche Entwicklung der Aluminiumrecycling-Industrie im vergangenen Jahr günstiger als erwartet Die Produktion von recyceltem Aluminium in Form von Gusslegierungen und Desoxidationsaluminium lag in Deutschland 2010 bei 611 139 Tonnen. Das waren 8,8 % mehr als im Jahre 2009. Für das laufende Jahr 2011 sind die Mitgliedsunternehmen des VAR weiterhin zuversichtlich. Die Gusslegierungsnachfrage wird vor allem dank der exzellenten Automobilkonjunktur weiter steigen.
Wirtschaftliche Auswirkungen des Erdbebens in Japan sind bisher nicht zu spüren.
Nach wie vor ist der Automobilsektor der wichtigste Abnehmer für Gussteile aus Aluminium. Rund 80% der Gusslegierungen wurden zur Herstellung von Gussteilen benötigt, die im Automobil verwendet werden. Typische Anwendungsbereiche sind Zylinderköpfe, Motorblöcke oder Getriebegehäuse, aber auch eine verstärkte Anwendung von Gussteilen in der Karosserie, z. B. für Heckklappen, Türen oder große Strukturteile, ist zu beobachten. Derzeit werden diese Teile häufig noch aus sogenannten Primärlegierungen hergestellt, der VAR geht aber davon aus, dass in absehbarer Zeit genügend geeigneter Schrott zur Verfügung steht, diese Teile auch aus recyceltem Aluminium zu produzieren.
Immer mehr Aluminiumschrotte fließen in Form von Pressbolzen und Walzbarren in die Produktion von Knetlegierungen. Abgesehen von dem Kreislaufschrott, den die Halbzeugwerke selbst wieder verarbeiten, wird zur Herstellung von Knetlegierungen vermehrt Aluminiumschrott eingesetzt.
Die Unternehmen der Aluminiumrecycling-Industrie produzieren aus Aluminiumschrott Aluminiumguss- und Aluminiumknetlegierungen sowie Aluminium zu Desoxidationszwecken nach Normen oder individuellen Kundenwünschen.
Die Aluminiumschrotte bilden neben den in der Natur vorkommenden Rohstoffen Bauxit/Aluminiumoxid die zweite große, ständig an Bedeutung wachsende Rohstoffquelle
© Verlag Stahleisen GmbH









