Hauptinhalt dieser Seite

Sprungmarken zu den verschiedenen Informationsbereichen der Seite:

Sie befinden sich hier: GIFA. News. Themen.

Produktivität erhalten - Potentiale ausschöpfen

Produktivität erhalten - Potentiale ausschöpfen

Thema des Monats - März 2015

© Striko Westofen Group

Niedrige Betriebskosten, geringer Wartungsaufwand und eine hohe Energieeffizienz: Das waren die ausschlaggebenden Argumente für den weltweit führenden Kochgeschirrgießer Neoflam, erstmals in sieben Westomat-Anlagen zu investieren. © Striko Westofen Group

Westomat überzeugt Kochgeschirrgießer Neoflam

Kosten senken und Produktivität steigern wollte das Unternehmen Neoflam aus Südkorea, als es sich für die Anschaffung von insgesamt sieben Westomat-Dosieröfen von StrikoWestofen Asia anstelle von Löffelsystemen entschied.

Nicht nur die deutlich niedrigeren Betriebskosten, sondern auch die leichtere Einrichtung und Bedienung durch die neue ProDos 3 Steuerung haben den Töpfe- und Pfannenhersteller überzeugt. Gegenüber dem Gießlöffelsystem zeichnen sich Dosieröfen durch eine höhere Verfügbarkeit und eine viel geringere Oxidbildung aus. Dadurch steigt die Gussqualität bei gleichzeitig sinkendem Reinigungsaufwand und Metallverlust. Wichtig war für Neoflam zudem das umfangreiche Verschleißteil- und Serviceangebot von StrikoWestofen vor Ort.

Energieeffizienz und geringe Betriebskosten

Dass Verfügbarkeit, Qualität und Langlebigkeit der Gießereianlagen und Ressourceneffizienz in der asiatischen Metallindustrie immer mehr Bedeutung zukommt, beweisen unter anderem die Wachstumszahlen der StrikoWestofen Group in Asien.

Mit einem aktuellen Umsatzplus von etwa 50 Prozent – im Vorjahr sogar mehr als 100 Prozent – hat sich der chinesische Standort (Taicang) des Gummersbacher Unternehmens inzwischen zum bevorzugten Lieferanten der erfolgreichsten Aluminiumgießereien in der Volksrepublik entwickelt.

Dies hat sich auch in anderen asiatischen Ländern herumgesprochen: Als einer der weltgrößten Töpfe- und Pfannenhersteller hat sich Neoflam aus Seoul (Südkorea) bei seiner Expansion für die Dosier- und Schmelzöfen von StrikoWestofen entschieden. Um den Standort in Korea auszubauen und eine weitere Produktionsstätte in China zu errichten, hat der Kochgerätespezialist neben StrikoMelter-Schmelzöfen zusätzlich in insgesamt sieben Westomat-Dosieröfen investiert.

 
 
© Striko Westofen Group

Westomat von StrikoWestofen: Im Gegensatz zum Gießlöffelsystem besticht der Dosierofen durch eine deutlich höhere Schmelzequalität, geringen Metallverlust und einen niedrigen Energieverbrauch. © Striko Westofen Group

Langfristig investieren

„Obwohl Neoflam zuerst an einem Löffelsystem interessiert war, haben die hohe Energieeffizienz und die deutlich geringeren Betriebskosten des Westomat überzeugt“, erklärt Rainer Erdmann, Managing Director von StrikoWestofen Asia. „Denn im Gegensatz zum Gießlöffelsystem besticht der Dosierofen durch eine deutlich höhere Schmelzequalität, geringen Metallverlust und einen niedrigen Energieverbrauch.“

Zusätzlich profitieren Gießereien von der Langlebigkeit des Westomat und seinem sehr geringen Reinigungsaufwand. Das Dosiersystem optimiert die kontinuierlichen Prozesse und sorgt somit für eine konstante Verfügbarkeit der Anlage. Bereits binnen zwei Jahren amortisieren sich die Investitionskosten für Neoflam.

Serviceangebot vor Ort

Ein zusätzliches Kaufargument für Neoflam war das umfang-reiche Serviceangebot von StrikoWestofen vor Ort mit Schulungen, technischer Unterstützung, Reparatur- und Wartungsservice, Hotline und Ersatzteilversorgung. Dies ermöglicht den Gießereibetrieben einen störungsfreien Betrieb ihrer Anlagen mit höchster Produktivität.

„Mit der Schnelligkeit und der hohen fachlichen Kompetenz unserer Service¬mannschaft können wir uns klar vom Wettbewerb differenzieren. Und Originalteile für unsere Produkte liefern wir im Bedarfsfall meist ab Lager vor Ort“, erklärt Rudi Riedel, Geschäftsführer der StrikoWestofen Group. Obwohl Neoflam die sieben neuen Dosierofenanlagen gerade erst erfolgreich in Betrieb genommen hat, verhandelt der führende Topf- und Pfannenhersteller mit StrikoWestofen bereits über einen Nachschlag: nämlich weitere StrikoMelter- und Westomat-Ofenanlagen.

 
 
© Striko Westofen Group

Getestet und für gut befunden: Seit mehr als zehn Jahren betreibt die Gießerei Celikel mehrere StrikoMelter-Schmelzöfen. Zufrieden mit Service und Anlagenleistung entschied sich die Geschäftsleitung bei der Ausstattung ihres neuen Werkes nun auch für Westomat-Dosieröfen von StrikoWestofen an Stelle von Löffelsystemen. © Striko Westofen Group

Westomat-Dosieröfen steigern auch die Effizienz und Produktivität europäischer Aluminiumgießereien

Dosierofen oder konventionelles Löffelsystem? Diese Frage stellen sich immer mehr Gießereibetreiber, wenn es um die Modernisierung oder den Ausbau ihrer Anlagen geht. So auch die Gießerei Celikel aus der Region Kocaeli (Türkei) sowie ein weiterer großer Gießereibetrieb in Coventry (Großbritannien).

Für beide Unternehmen standen dabei eine erhöhte Produktivität der Anlagen und Qualität der Gussstücke im Vordergrund. Vor diesem Hintergrund entschieden sie sich für die Dosierofen-Technologie von StrikoWestofen aus Gummersbach. Dank hoher Verfügbarkeit und deutlich verringerter Ausschussrate amortisieren sich diese Investitionen bereits im ersten Betriebsjahr.

Gerade Industrieunternehmen mit hohen Energie- und Materialkosten – wie Aluminiumgießereien – müssen in der täglichen Produktion kontinuierlich die optimalen Betriebszustände ihrer Anlagen im Blick haben. Ein zu hoher Energieeinsatz, vermehrter Reinigungsaufwand, Maschinenstillstände, Materialverluste durch verunreinigte Schmelze und dadurch erhöhte Ausschussraten senken die Profitabilität.

„Unsere Westomat-Dosieröfen haben gerade unter diesen Aspekten ihre Stärken“, erklärt Geschäftsführer Rudolf Riedel. „Dadurch bieten wir fortschrittliche Technologie, die einen kostenoptimierten Betrieb von Gießereianlagen ermöglicht.“

Effizienzgewinn durch geschlossenes System

Westomat-Dosieröfen zeichnen sich insbesondere durch ihre Prozesssicherheit, sehr geringen Reinigungsaufwand und die Qualität der Schmelze aus.

„Das geschlossene System minimiert Temperaturschwankungen und Oxidbildung. Zudem erfolgt die Entnahme der Schmelze unterhalb des Badspiegels, was ebenfalls den Eintrag von Oxiden verhindert und die Qualität der Schmelze signifikant erhöht“, beschreibt Peter Reuther, Vertriebsleiter Europa bei StrikoWestofen, die Vorteile des Systems.

„Das Ergebnis ist eine viel höhere Produktivität gegenüber konventionellen Löffelsystemen. Aktuelle empirische Erhebungen bei einem Großkunden in Großbritannien zeigen, dass 15 bis 20 zusätzliche Gussstücke in einer 24-Stunden-Schicht keine Seltenheit sind. Gerechnet auf ein Jahr sprechen wir hier von einer zusätzlichen Produktivität in Höhe von rund 20.000 Euro pro Dosierofen. Dies entspricht einer Steigerung der Produktivität von rund 1,5 Prozent.“

Insgesamt 14 StrikoWestofen-Dosiersysteme unterschiedlicher Größe betreibt der britische Automobil-Zulieferer. Weitere zwölf Anlagen sind für einen neuen Produktionsstandort im Gespräch.

 
 
© Striko Westofen Group

Empirische Erhebungen zeigen: Im Vergleich zu konventionellen Löffelsystemen können Westomat-Dosieröfen 15 bis 20 zusätzliche Gussstücke in einer 24-Stunden-Schicht produzieren. Gerechnet auf ein Jahr ergibt sich so eine zusätzliche Produktivität in Höhe von rund 20.000 Euro. © Striko Westofen Group

Überzeugende Zusammenarbeit

Diese Vorteile haben auch die türkische Gießerei „Celikel“ am Schwarzen Meer überzeugt. Das Unternehmen produziert Aluminiumteile für Haushalts¬geräte und Automobile im Druckguss. Bereits seit mehr als zehn Jahren betreibt man dort mehrere StrikoMelter-Schmelz¬anlagen.

„Im täglichen Gießereibetrieb konnten wir die Produkte und den Service von StrikoWestofen erleben. Bei der Planung unseres neuen Werkes haben wir uns nun auch für Dosiersysteme aus Gummersbach entschieden“, erklärt Erdem Aydogmus, Foundry Manager bei Celikel in der Türkei.

„Von den zwischenzeitlich zehn installierten Dosieranlagen erwarten wir uns einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Vor allem Metallverlust, Energieverbrauch und geringer Ausschuss haben einen großen Einfluss auf die Stückkosten: Durch den Einsatz des Westomats hat sich der Metallverlust um rund 80 Prozent und der Energieverbrauch um etwa 30 Prozent gegenüber einem Schöpfofen mit Löffelsystem reduziert.

Gleichzeitig stieg die Anlagenverfügbarkeit und somit die Produktivität. Ganz nebenbei konnte hierdurch auch noch ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung des „ökologischen Fußabdruckes“ geleistet werden.“ Als Hersteller von Bauteilen für den Automotivbereich legt Celikel darüber hinaus besonderes Augenmerk auf eine hohe Dosiergenauigkeit und optimale, reproduzierbare Metall-qualität.

„Beides sind sozusagen Paradedisziplinen unserer Westomat-Dosieröfen“, freut sich Reuther. Durch das geschlos¬sene Ofensystem erhalten wir eine hohe Konstanz in der Temperaturführung der Schmelze. Auch wird durch das geschlossene Ofensystem die Wasserstoffaufnahme in der Schmelze vermieden.“ Erdem Aydogmus ergänzt: „Das Westomat-Dosiersystem liefert einen wichtigen Beitrag, damit wir im laufenden Betrieb möglichst viele Gussstücke von guter Qualität bei möglichst geringem Einsatz von Ressourcen produzieren.“

 
 

Frank Lindner

 
 

Mehr Informationen

INFO BOX

Logo © StrikoWestofen Group


StrikoWestofen ist ein global agierender Hersteller thermischer Prozesstechnik für die Leichtmetall-Gussindustrie und liefert energieeffiziente Lösungen für den Druckguss, Schwerkraftguss, Sandguss, Niederdruckguss und Strangguss.

1950 - Gründung der Westofen GmbH
1967 - Gründung der W. Strikfeldt & Koch GmbH
1998 - Entstehung der StrikoWestofen GmbH durch Fusion der Westofen GmbH, Mainz-Kastel und der W. Strikfeldt & Koch GmbH, Wiehl, mit ihren Töchtern StrikoPolska und Striko U.K. Ltd.

In 25 Ländern in Europa, Asien und Amerika ist StrikoWestofen in den Zentren der Leichtmetallgießereiindustrie immer nah beim Kunden – entweder mit eigenen Niederlassungen oder über eigene Service- und Vertriebspartner.


zur StrikoWestofen Webseite

Rudolf Riedel, Geschäftsführer. Photo © StrikoWestofen Group

Der Geschäftsführer von StrikoWestofen, Rudolf Riedel